Biwak & Notunterkunft

Wenn ein Zelt zu schwer oder der Rucksack zu klein ist und wenn auf einer Bergtour eine Notunterkunft für alle Fälle dabei sein soll, dann kommt meistens ein Biwaksack in Frage. Es ist nicht jedermanns Sache, sich in eine enge, dunkle Röhre aus Nylon hineinzuzwängen, aber diejenigen, die damit keine Probleme haben, wollen auf das «Notzelt» nicht mehr verzichten.


Vor allem Gewichts- und Raumgewinn sind bestechende Argumente für einen Biwaksack. Man hat die Vorstellung, dass der Biwaksack vor allem gegen Regen schützt, dabei ist seine häufigste Verwendung der Windschutz. Eine winddichte Hülle schützt dich im Schlafsack vor Durchzug. Die Wärme bleibt drinnen.


Mit eimner Biwakhülle kannst du bis plus 5 Grad Wärmeleistung gewinnen. Für den Einsatz mit dem Schlafsack (vor allem bei Daunenfüllung) ist es wichtig, dass der Biwaksack gut atmungsaktiv ist. Mindestens der obere Teil des Biwi-Sackes sollte aus atmungsaktivem Gewebe bestehen, so kann der abgegebene Dampf aus Schlafsack und Hülle entweichen.


Als Notunterkünfte können auch leichte Tarps verwendet werden. Diese können z.B. mit den Wanderstöcken zu einem ordentlich komfortablen Kleinzelt umfunktioniert werden. Dies ist sicher hilfreich, wenn sich jemand in einem Biwaksack sehr eingeengt fühlt. 

Meru

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