Die Transa Geschichte

1976 gehen Till Lincke und Beat Stünzi mit Land Rovern auf eine längere Reise durch Afrika. Nach der Rückkehr gründen sie zusammen mit Jakob Huber die Transa, mit dem Ziel authentische Afrikareisen durchzuführen und für andere Wüstenfahrer spezielle Expeditionsausrüstung zu beschaffen und in deren Fahrzeuge einzubauen.

Ab 1977 vermittelt die Transa der SSR (Schweizerischer Studentenreisedienst) und anderen Spezialreiseanbieter die ersten Gäste, welche die drei Wüsten-Fans mit auf ihre Afrika Reisen nehmen.

1978 wird der Verein «Transa Gesellschaft zur Förderung des Alternativtourismus» gegründet. Die Devise des Vereins lautet: Weltweit für das nachhaltige Erkunden aller Kontinente offen sein und sich mit den Bräuchen und Verhältnissen der Gastländer offen auseinandersetzen.

Da es zu diesem Zeitpunkt keine Ausrüster für Outdoor-Touren durch die Sahara gibt, beginnt Transa mit der  Beschaffung und dem Verkauf von Expeditionsausrüstung. Die ersten vertriebenen Produkte sind Sandbleche, Ersatzteilpakete, Dachträger und Spezialtanks für Land Rover usw. Diese wurden in der eigenen mechanischen Werkstatt in Kundenfahrzeuge eingebaut. Transa veranstaltete auch Reparaturkurse für Wüstenfahrer.

1980 startet Transa mit dem exklusiven Verkauf innovativer Reise- und Outdoor-Ausrüstung. Bisher in Europa kaum erhältliche Produkte von rund 20 US-Herstellern werden im ersten Transa-Laden in Zürich verkauft.

1981 bis 1984 In Bern wird der zweite Transa-Laden eröffnet und Transa wird Grosshändler und übernimmt die Vertretung für The North Face in der Schweiz. Das Sortiment wird um Outdoor-Schuhe und –Bekleidung erweitert.

1985 bis 1989 aus dem Verein Transa wird eine AG (Aktiengesellschaft). Es werden weitere Läden in Basel und St. Gallen eröffnet. Die gesammelte Reiseerfahrung wird an immer mehr Kunden weitergegeben und bildet die beste Basis für eine eigene Produktion: Transa übernimmt die irische Firma Transbach und stellt unter dem Namen «Bach» Rucksäcke her, die heute weltweit ein Begriff sind.

1990 konzentriert sich die Transa auf «human powered» Outdoor und Travel Aktivitäten, hört mit dem Land Rover Bereich auf und beginnt dafür mit Velos und Velozubehör.

1991 bis 1996 Bike-Läden in Zürich, Basel und St. Gallen werden eröffnet. Transa wird zu einer wichtigen Adresse für Highend-Bikes und Ausrüstung.

1992 wird die Tochtergesellschaft «Outdoor Trading AG» gegründet, die als Grosshändler Outdoor Ausrüstung vertreibt. Im Jahr 2000 startet Outdoor Trading AG als Franchisingpartner für Jack-Wolfskin-Stores in der Schweiz. Heute gibt es Jack-Wolfskin Stores in Bern, Zürich, Basel, St. Gallen, Luzern, Biel, Olten, Chur sowie ein Outlet in Schönewerd. Seit 2009 betreibt Outdoor Trading AG auch das Jack Wolfskin Mail Order Geschäft für die Schweiz.

Heute: Transa Läden gibt es in Zürich, Bern, Basel, St. Gallen, Luzern und Winterthur sowie 2 Outlets in Bern und Zürich.  Transa organisiert auch Kurse, Touren und Events, wie zum Beispiel das alljährliche Winterfestival.

Im Rahmen des international zusammengesetzten Verbundes Euro Family kann Transa ihre langjährigen Outdoor- und Reise-Erfahrung direkt in die Entwicklung und Produktion funktioneller Bekleidung, Rucksäcke oder Schlafsäcke einfliessen lassen. Seit 2009 sind diese Produkte unter den Markennamen „Kaikkialla“ und „Meru“ in den Transa Läden erhältlich und erfreuen sich bei den Kunden gleich von Beginn an grosser Beliebtheit.