Transa Winterfestival 2011 Engstligenalp

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Iglu bauen am Transa Winterfestival


Übers Wochenende vom 29. bis 30. Januar 2011 konnten 80 Winterabenteurer (-innen) auf der Engstligenalp ihr eigenes Iglu bauen, oder sich vom Schweizer Polarexperten und Extremsportfotografen Thomas Ulrich die besten Tipps für die Expeditionsvorbereitung holen. Bei lehrreichen Workshops und herausfordernden Schneeschuhtouren glitzerten die Schweissperlen mit Schneekristallen um die Wette.

Wie fühlt es sich an, im selbst gebauten Iglu zu schlafen? Genau diese Erfahrung machten 80
Teilnehmerinnen und Teilnehmer am 7. Transa Winterfestival. Der ideale Ort für den Anlass
war die Engstligenalp im Berner Oberland, mit dem Wildstrubelmassiv als eindrückliche
Kulisse. Ein wolkenloser Himmel und 75 Zentimeter tiefer Altschnee boten ideale
Bedingungen, um beim Iglubau ordentlich ins Schwitzen zu kommen.

Das Winterfestival bot einmal mehr ein vielseitiges Programm, so beispielsweise die Themen Lawinenkunde und Handhabung von Lawinenverschüttetensuchgeräten LVS, Eistrekking/Expeditionsvorbereitung, Wintercamping, Eisklettern und Schneeschuhgehen in alpinem Gelände.  Die Kurse wurden durch fachkundige Transa‐Mitarbeiter sowie erfahrene Bergführer betreut.

Am Samstagabend präsentierte der bekannte Schweizer Abenteurer und Extremfotograf
Thomas Ulrich eindrückliche Bilder und Geschichten von seinen letzten Expeditionen
nördlich des Polarkreises. Dabei standen die Themen Expeditionsvorbereitung, Erfolg und
Scheitern im Mittelpunkt. Schnee‐ und Eistrekking mit Zugschlitten – wie’s gemacht wird
demonstrierte Ulrich am nächsten Tag in einem begeisternden Workshop, wie er in seiner
Art in der Schweiz wohl erstmals durchgeführt worden ist.

Den ersten Härtetest hatten die Teilnehmer gleich im Anschluss an den Vortrag zu bestehen:
Neben dem «1000‐Sterne‐Hotel» (Schlafen unter freiem Himmel), standen als Alternative
auch das Polar Camp (Schlafen in Leichtgewichts‐Winterzelten) oder das Eskimo‐Camp
(Schlafen im selbst gebauten Iglu) zur Auswahl. Dank expeditionserprobter Ausrüstung
hatten die Teilnehmer trotz klirrender Kälte schön warm.

90 Prozent der Teilnehmerinnen und Teilnehmer reisten mit öffentlichen Verkehrsmitteln an
‐ ab dem Bahnhof Spiez standen zwei Extrabusse für den Transport zum Endziel bereit.
Überhaupt spielten Überlegungen zu einer nachhaltigen Durchführung des Anlasses eine
zentrale Rolle. Dies ist auch der Jury von ecosport.ch nicht entgangen: Das Programm
ecosport.ch von Swiss Olympic hat Transa für vorbildliches Engagement im Bereich
Nachhaltigkeit mit 5'000 Franken Preisgeld und dem ecosport.ch Award belohnt. In der Jury
von ecosport.ch sind Vertreter von Swiss Olympic und den Bundesämtern für Umwelt
(BAFU), Sport (BASPO), Raumentwicklung (ARE) und Energie (BFE) vertreten. Der ecosport.ch
Award wurde Transa für die letztjährige Durchführung des Winterfestivals verliehen.
StoriesStempel Preisträger ecosport.ch 2010

Unser Winterfestival 2010 mit dem Schwerpunkt "Respektiere deine Grenzen" ist von ecosport.ch als vorbildliche Sportveranstaltung ausgezeichnet worden.

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