Das musst du wissen wenn du draussen boulderst

17. März 2022

Der Frühling ist längst in Sicht: Zeit mal wieder aus der Boulderhalle zu kommen und die Kletterfinken an die Sonne zu strecken. Doch wie war das nochmals mit dem Abbürsten. Transianer Michel zeigt dir, auf was du beim Bouldern draussen achten solltest.

Fotos: Rainer Eder

Auszubildender KV, Office Zürich
Lässt keine Klettergelegenheit aus.
Beim Bouldern und vor allem rund um das Boulder-Erlebnis gibt einige ungeschriebene Regeln, die man nicht alle von Anfang an wissen kann. Deshalb habe ich dir ein paar der wichtigsten Punkte vom „Boulderknigge“ aufgelistet. Für einige mögen diese Regeln als selbstverständlich gelten für andere wiederum nicht. Deshalb ist es empfehlenswert sich gegenseitig zu unterstützen und aufeinander Rücksicht zu nehmen. Am Ende wollen wir doch alle ein schönes Boulder-Erlebnis haben.

Anreise:

Meistens hat es in der Nähe der Bouldergebiete Parkplätze. Wenn diese etwas weiter entfernt oder bereits besetzt sind, nicht einfach wild parkieren. Manchmal muss man halt etwas weiterlaufen. Dafür kannst du dich dabei schon ein wenig aufwärmen. Oder noch besser, um dir den Ärger mit der Parkplatzsuche zu sparen: Wo es möglich ist, einfach mit dem Bus oder Zug anreisen.

Richtung Fels sollte man nur die bestehenden Wege oder Trampelpfade benutzen und der Natur im Allgemeinen Sorge tragen. Dazu zählt auch allfällige Sperr- und Ruhezeiten einzuhalten. So haben Mensch und Tier mehr davon.

Am Felsen:

Bouldern ist Konzentrationssache. Kinder und Hunde sollten keine Störung oder Gefährdung für die anderen Kletterinnen und Kletterer darstellen. Dasselbe gilt übrigens fürs Musik hören, wenn man nicht unter sich ist. Warum nicht die anderen freundlich fragen, ob es in Ordnung ist? So kommt man auch ins Gespräch.

Apropos Gespräch: Der nette Austausch gehört zum Bouldern genauso dazu, wie das Abbürsten des Felsens. Miteinander macht das Bouldern meist mehr Spass und man kann voneinander lernen.

Falls das grosse Geschäft einmal unvermeidbar sein sollte, versuche dich weit weg vom Bouldergebiet zu begeben und deine Spuren anschliessend zu vergraben. Das Gebiet um die Kletterstellen lieber nicht als Toilette nutzen.

Beim Verlassen:

Es ist auch üblich seine Magnesium Reste an dem Boulder (speziell Tick Marks) wegzuputzen, nachdem man fertig gebouldert hat. Dafür eignet sich das Boulderbürsteli, dass du einfach im Chalkbag mitführen kannst.

Der eigene Müll zersetzt sich leider auch im Bouldergebiet nicht von allein. Also immer mitnehmen. Wenn du noch anderen Müll findest, schadet es auch nicht diesen ordnungsgemäss zu entsorgen. Die Natur und die Nächsten am Fels danken es dir.

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