Härtetest: Pfadis in den Highlands

16. Oktober 2019

Der Untergrund ist vollgesaugt wie ein Schwamm und es regnet ununterbrochen. Ein steifer Wind bläst die Regentropfen in alle Richtungen und als ob das noch nicht genug wäre, gibt es auch noch zahlreiche Flüsse zu überqueren. Um dieser Nässe standzuhalten, haben sich die Teilnehmer des Explorer Belt bei Transa ausgerüstet.

Fotos: Explorer Belt Schweiz

Projektteam Explorer Belt Schweiz
Pfadfindername: Kebab

Der Explorer Belt ist ein internationales Pfadiprojekt: Elf Teilnehmer werden in der Wildnis ausgesetzt und müssen mit Kartenmaterial und Postenblättern zum definierten Zielort finden. Wohin es geht, erfahren sie erst am Anreisetag selbst. Dieses Jahr führte die Reise nach Schottland. Saftige Wiesen, leuchtende Hügel und unzählige Seen – am ersten Tag wurde diese Szenerie noch in strahlendes Sonnenlicht getaucht. Doch schon bei der Zeltplatzsuche am ersten Abend zeigte sich: der Boden ist vollgesogen wie ein Schwamm.

Härtetest für Produkte

Wer in der schottischen Wildnis unterwegs ist, hat trotz guter Ausrüstung wenig Chancen auf trockene Füsse. Das mussten die Teilnehmer des Explorer Belts schnell merken. Um sich für jegliches Abenteuer zu rüsten, haben sich die Teilnehmer im Vorfeld bei Transa beraten lassen: In einem Personal Shopping holten sie sich das nötige Rüstzeug. Folgende Produkte haben sich auf dem Trek durch die regenreichen Highlands bewährt.

inReach Explorer+ von Garmin

Das inReach war für alle Teilnehmer ein unverzichtbarer Begleiter und trug wesentlichen zur Sicherheit bei: Der SOS-Button ermöglicht es, mit nur einem Knopfdruck eine Bergrettung auszulösen – der GPS-Standort wird dabei automatisch übermittelt. Glücklicherweise mussten wir nie von diesem Knopf Gebrauch mache. Das Gerät ist zwar eine teure Anschaffung, aber gerade für mehrtägige Treks in abgelegenen Gebieten bietet es einen Schutz, auf den man nicht verzichten sollte. Ein Explorer Belt ohne inReach ist undenkbar.

Das inReach Explorer+ ist wasserdicht, robust und lässt sich mit einem Karabiner am Rucksack befestigen – so hat man es schnell zur Hand. Dank dem Iridium-Satellitensystem lassen sich von praktisch überall Textnachrichten an jegliche Handynummern oder E-Mail-Adressen verschicken. Der Akku hält elf Tage ohne Aufladen durch, wenn das Tracking-Intervall auf zwei Stunden reduziert das Gerät in der Nacht ausgeschaltet wird.

Switchs Liebling: Z-Lite von Therma-a-rest

Im Bereich der Schlafmatten hat sich einiges getan: Weg von klobigen silbernen Schaummatten hin zu modernen Unterlagen mit höheren Isolationswerten, besserer Polsterung und raffinierten Aufblassystemen. Die Z-Lite von ThermaRest aber ist noch eine Verfechterin der alten Schule, allerdings mit entscheidenden Updates nach heutigem Standard. Auf den ersten Blick bleibt die Erinnerung an die alte Unförmigkeit bestehen: Ja die Matte ist gross und besticht nicht durch Kompaktheit - point taken. Der faltbare Eierkarton bietet jedoch eine gute Polsterung und extrem leichtes Material. Langlebig und praktisch unzerstörbar ist die Faltmatte ein treuer Wegbegleiter für Minimal-Backpackers und die erprobte Outdoor-Gemeinschaft, welche die Nase voll hat von Matten-Flickzeug und der Paranoia vor spitzem Untergrund.

Kebabs Liebling: Alpha SV Jacket von Arc'teryx

Die Kaufentscheidung für diese Regenjacke fiel nicht ganz leicht, ist sie doch im obersten Preissegment zu finden. Als sich auf dem Trek in Schottland die Regenschleusen öffneten, war ich aber unendlich dankbar und bereute den Kauf keine Sekunde. Die Jacke hält Wind und Wetter stand und perlt auch noch am sechsten Regentag in Folge wie gewünscht ab. Durch den längeren Schnitt im Rückbereich eignet sich die Jacke auch für jegliche Art von Wintersport. Eine super Passform und die Kapuze mit Gummizug sind weitere Vorteile. Mit 475g ist sie etwas schwerer als vergleichbare Modelle, dies fällt jedoch nur unwesentlich ins Gewicht.

Personal Shopping bei Transa

Wer autark in der Wildnis unterwegs ist, will gut vorbereitet sein. Das Besondere beim Explorer Belt: Die Teilnehmer wissen erst am Abreise-Tag, wohin es geht und müssen darum für alle Fälle gerüstet sein. Bei Transa konnten sie gemeinsam mit einem persönlichen Guide ihr Equipment zusammenstellen

Das Personal Shopping eignet sich für alle, die sich auch eine grössere Reise ausrüsten wollen. Egal ob Backpacking durch Südostasien, ein Trekking im Himalaya, eine Autorundreise durch Südamerika oder eine Fernwanderung in der Schweiz. 

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