5 Tipps fürs erste Packraft-Abenteuer

25. Juni 2020

Die Schweiz zu Wasser erkunden: Kaum etwas eignet sich dazu besser als ein vielseitiges Packraft. Klein verpackbar und robust eignet es sich auch für Anfänger – und ist ab sofort bei Transa im Sortiment. Verkaufsberater Cyrill verrät dir Tipps für deine erste Tour auf See und Fluss.

Fotos: Somara Frick

Verkaufsberater, Filiale Zürich Europaallee
das Wasser ist sein Element

1. Ausrüstung


Zu deinem Packraft gehört natürlich ein Doppel- oder Stechpaddel. Ferner sind Reepschnur und Karabiner ideal, um Gepäck an den dafür vorgesehenen Ösen zu befestigen. Deine Schuhe müssen unbedingt einen verstärkten Fersenbereich haben: Solltest du einmal auf steinigen Untergrund auflaufen, sind deine Füsse so gut geschützt, denn der Boden des Packrafts ist sehr dünn. Und bei kalten Temperaturen bist du dankbar, wenn du Ersatz-Kleidung eingepackt hast.

Beim Befahren von Gewässern mit Wellengang solltest du auch an einen Spritzschutz denken, damit sich dein Boot nicht mit Wasser füllt. Auf dem See oder ruhigen Flüssen ist er jedoch nicht nötig. Auch eine Schwimmweste sollte mit, ab 300 Meter Entfernung vom Ufer und auf Flüssen ist sie sogar vorgeschrieben.

Auf Seen und Flüssen solltest du es vermeiden, dein Paddel an dir oder dem Boot festzubinden. Diese Verbindung kann sich verheddern und beim Kentern gefährlich werden. Bei Touren auf dem Meer hingegen, wo das Verlieren eines Paddels verheerend enden kann, sieht die Lage anders aus.

2. Aufbau


Das kleine Packraft lässt sich im oder auf dem Rucksack transportieren. Das Aufpusten geht mit dem mitgelieferten grossen Pumpsack ruckzuck. An den Klettverschlüssen wird das Sitzkissen befestigt und anschliessend mit der Lunge aufgepumpt. Für dein Gepäck ist im vorderen Teil des Packrafts Platz: Mit Reepschnüren kannst du es an den Ösen befestigen. Nutze dafür Karabiner und spare Zeit, weil du nicht jedes Mal den Knoten lösen musst.

3. Die Sache mit der Luft

Du weisst es wahrscheinlich schon: Luft dehnt ihr Volumen bei steigender Temperatur aus und nimmt im Umkehrschluss bei niedrigerer Temperatur an Volumen ab. Für dein Packraft heisst das, dass du es nochmal nachpumpen musst, wenn du es nach dem Aufpumpen mit dem Pump-Sack ins kalte See- oder Flusswasser legst. Am einfachsten geht das mit dem Mund.

Kommst du nach deiner Fahrt aus dem Wasser, solltest du unbedingt Luft ablassen. Das Packraft würde sich sonst in der prallen Sonne zu stark erhitzen.

4. Doppel-Paddel einstellen

Das Doppelpaddel kannst du deinem Stil anpassen: Der Winkel der Paddelblätter zueinander lässt sich von null bis sechzig Grad einstellen. Falls du neu in der Packraft-Welt bist, empfehlen wir dir, verschiedene Modi auszuprobieren. Unsere Paddel sind aus Fiberglas gefertigt und robust.

Auch wenn es verlockend ist, solltest du beim Abstossen vom Ufer das Paddel besser nicht verwenden, um Gegendruck auf Steine oder ähnliches auszuüben. Ich paddle manchmal die ersten Meter mit der Hand und setze dann erst mein Paddel ein.

5. Der richtige Untergrund

Unsere Packrafts sind aus beidseitig beschichtetem Hochleistungs-Ultraleicht-TPU gefertigt und somit deutlich widerstandsfähiger als Schlauchboote und für den Einsatz auf wilden Gewässern gemacht. Trotzdem schonst du dein Gefährt, wenn du vor Auf- oder Abbau den Untergrund auf Dornen, Scherben, spitze Steine oder ähnliches untersuchst. So kann es dich noch auf zahlreiche Ausflüge begleiten.

Safety first

Nicht nur Paddeltechnick oder Traversieren lernst du in einem Packraft-Kurs, sondern auch das sichere Verhalten in Gefahrensituationen. Bevor du dich also aufs wilde Wasser wagst: Lass dich in einem Kurs grundlegend ausbilden.

Jetzt reicht es aber vorerst mit den Tipps: Geniess dein Abenteuer und erzähl uns davon unter #Rausaberrichtig

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