Survival Gadgets

16. Januar 2020

Wir Menschen sind es gewohnt, in der Komfort-Zone zu verweilen. Der Grundinstinkt «Überleben» ist nicht mehr so zentral. Aber ein bisschen Survival-Kenntnisse sind für jeden Abenteurer essentiell.

Fotos: Ruedi Thomi

Teamleiter Hartwaren, Filiale Zürich Europaallee
Hat Freude an Gadgets

Essen und Trinken

Ernährung ist wohl das wichtigste Bedürfnis, das es zu decken gilt. Wer survivalmässig draussen kochen will, braucht Holz und ein paar Gehilfen zum Feuer machen. Zum Beispiel einen Feuerstein - der funktioniert bei jedem Wetter und bei jeder Temperatur. Fein geschnittenes Holz oder trockene Gräser eignen sich als Zunder.

Kein Essen ohne Topf, das sollte jedem Überlebenskünstler klar sein. Mein Lieblingstopf, der unverwüstliche Scout Kettle, welcher auch auch auf offenem Feuer funktioniert. Der Deckel fungiert gleichzeitig als Deckel, Teller und Bratpfanne.

Neben der Nahrungsaufnahme ist die Flüssigkeitszunahme wohl noch wichtiger. Der einfache Filter von Katadyn ist leicht zu bedienen und dadurch nicht anfällig für eine Fehlbenutzung. Ist das Wasser erstmal gefiltert, muss es transportiert werden können. Die Chromstahlflasche von Klean Kanteen ist kompatibel mit fast allen Wasserfiltern und Notfalls lässt sich damit sogar Wasser über dem Feuer kochen.

Für die Nacht

In der Hängematte von Exped lässt es sich hängen. Minimales Packmass, minimales Gewicht (280 inkl. Aufhängeset) für maximalen Komfort. Ein bisschen Luxus im Abenteuerland.

Die kleine und leichte Stirnlampe e+Lite bringt Licht ins Dunkle.

Werkzeug

Handwerkliches Geschick braucht jeder Robinson Crusoe. Das richtige Werkzeug hilft dabei. Ein gutes Messer ist zwingend. Das Garberg von Mora Knives eignet sich dank seiner Festigkeit mit durchgehendem Stahl auch für Batoning, also Holz auseinander spalten. Falls das Messer mal stumpf wird, lässt es sich für unterwegs mit dem kleinen, leichten Wetz-Stein wieder auf Rasurschärfe trimmen. Am besten zuerst eine Kerbe mit richtiger Grösse in ein Stück Holz schlagen, damit der Wetzstein einen guten Halt hat.

Das Wristband ist als Armband immer dabei. Einmal aufgelöst, lässt sich die robuste Schnur für alles mögliche verwenden: Zum Beispiel als Notfall-Seil oder Wäscheleine.

Sonstige kleine Helfer

Die Rettungsdecke ist ein klassischer Fall von «Nehme ich mit in der Hoffnung, sie nie zu brauchen.» Trotzdem: Sie kann Leben retten. Gleiches gilt für das First-Aid-Kit. Die Himmelsrichtung zu kennen ist oftmals wesentlich; sie zu bestimmen aber extrem komplex. Ein Kompass verschafft dem Abhilfe.

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