Von der Bohne zum Pulver

20. Mai 2019

Kolumbien ist bekannt für seinen deliziösen Kaffee. Wir liessen es uns deshalb nicht nehmen und besuchten eine Kaffeefinka inmitten der Hügel von Santa Barbara. Ivy, Moira und Flo begleiteten den Prozess vom Pflücken bis zum Trinken.

Fotos: Rainer Eder

Teamleiter Hartwaren Zürich Europaallee
Weltenbummler und Kafi-Liebhaber

Als wir auf der Kaffeefinka von Carlos und Martha in der Nähe von Santa Barbara ankommen, sind wir alle komplett überwältigt. Die Finka ist in eine sanft hügelige Landschaft eingebettet mit einer fantastischen Aussicht auf die umliegenden Berge. Die Kaffeepflanzen sind schön ordentlich in einer Reihe angepflanzt.

Carlos lädt uns ein, bei der Ernte der Früchte mitzuhelfen. Jeder bekommt einen Kübel umgehängt und wir ziehen los. Die Früchte, auch Kaffeekirschen genannt, werden von Hand gepflückt. So stellt man eine gewisse Qualität sicher, weil man nur die tatsächlich reifen Früchte erntet. Die Früchte schmecken übrigens sehr fruchtig und haben noch überhaupt keinen Kaffeegeschmack.
Anschliessend wird die Kaffeekirsche aufbereitet. Dies kann nass und trocken passieren. Bei der Nassaufbereitung wird die Fruchthaut und das Fruchtfleisch unmittelbar nach der Ernte von der Bohne entfernt, danach fermentiert und getrocknet. Bei der Trockenaufbereitung werden die Früchte erstmal getrocknet, bevor das Fruchtfleisch entfernt wird.
Nach der Aufbereitung wird das Pergamenthäutchen der Kaffeebohne entfernt und die Bohne gereinigt. Viele Bohnen werden noch heute von Hand verlesen und nach Grösse sortiert.
Bevor die Kaffeebohnen gemahlen werden können, müssen sie geröstet werden. Rösten heisst soviel wie trockenes Erhitzen der Kaffeebohnen. Die Bohne durchläuft verschiedene chemische und physikalische Prozesse bei dem die röstkaffeespezifischen Farb-, Geschmacks und Aromastoffe entstehen.
Nach dem anstrengenden aber unglaublich lehrreichen Tag serviert uns Carlos eine Tasse Kaffee. Er schmeckt mir ausgezeichnet und ich weiss jetzt, dass Kaffee tatsächlich als Genussmittel fungieren und ja nicht zur Selbstverständlichkeit werden sollte.

Kolumbien ist im Sommer 2018 bei Transa überall präsent. Hier findest du viele weitere Informationen zum Land und zur Reise: www.transa.ch/kolumbien

Diese Reise entstand dank freundlicher Unterstützung von folgenden Partnern.

Footnotes: Herzlichen Dank an Yvonne, Moïra und Florian (Protagonisten) und an Jürg und Rodrigo (Guides).