Blizzard Ski

Firmenportrait

Anton Arnsteiner gründetet 1945 in seinem Heimatort Mittersill den Betrieb Blizzard und fertigte in der vom Vater übernommenen Tischlerei neben Möbeln und anderen Holzgegenständen Schier für den privaten Gebrauch. Er war mit 20 Jahren mehrfach verwundet aus dem zweiten Weltkrieg nach Hause gekommen und widmete sich trotz der schwierigen Wirtschaftslage voll und ganz seinem Handwerk. Seine Schier wurden schnell beliebt und 1953 wurde die Marke Blizzard eingetragen. Nur ein Jahr später verarbeiteten sie als Vorreiter serienmässig Polyethylen-Skibeläge, was in den folgenden Jahren zum Standard wurde. Der Betrieb wuchs stetig und schon bald wurden neue Materialien wie Fiberglas und Metall eingesetzt. Die Mitarbeiterzahl stieg weiterhin an, doch 1963 verbrennt ein Grossteil des Fabrikgebäudes. Gleichzeitig mit den darauffolgenden Renovierungsarbeiten wird im Werk Mittersill weiterhin ausgebaut und im Folgejahr werden Rekordumsätze erzielt und die Angestelltenzahl wächst auf zweihundert an. Nach der dritten Erweiterung in 1970, zählen sie 300 Mitarbeiter und 1974 werden 500.000 Ski pro Jahr produziert. Die "Blizzard Skifabrik Anton Arnsteiner" wird in "Blizzard GmbH" umgetauft, eröffnet eine Zweigniederlassung in Sauerlach bei München und es wird weiterhin viel investiert und weiterentwickelt. 1980 kommt der erste ‘Thermoski’ auf den Markt und wird gemessen an den Erfolgen an den Weltcup- und Gesamtweltcupsiegen die Nummer Eins auf dem österreichischen Skimarkt. Im 1996 konnte Blizzard stolz ihren ersten Carving Ski an der ISPO vorstellen, doch im Jahr darauf mussten sie Insolvenz anmelden. So wurden sie Ende ’96 vom Schweizer Hersteller Scott übernommen. 2005 übernahmen Karl Hofstätter (33,3%) und Anton Stöckel (66,6%) das Unternehmen. Bereits im Folgejahr zog sich Stöckel zurück und sein Anteil wurde von der Tecnica-Gruppe übernommen. 2007 übernahm Tecnica dann auch das restliche Drittel von Hofstätter. In den kommenden Jahren wurde die Produktion in der Ukraine von Mukachevo nach Tschop verlagert. Mit der Kollektion 09/10 führen Blizzard und Tecnica ihre Vertriebsnetze zusammen und Blizzard als Marke wird der Gruppe über diese Vertriebskanäle angeboten. Dies wird erst innerhalb und folgend auch ausserhalb Europas umgesetzt. Zusammen mit ihren Designern, Sportlern, Ingenieuren und Hobbysportlern arbeiten sie immer an neuen Lösungen, verarbeiten qualitativ hochwertige Materialien und begeben sich auf Entdeckungsreise besserer Technologien um das Skifahren neu zu definieren. Sie werden durch eine Gruppe von Sportlern repräsentiert und ihre IQ Technologie wurde im 2011 mit einem ISPO Award (European Ski Award) im Bereich ‘Ski Hardware’ prämiert. Blizzard verfügt über eine immer weiter entwickelte Produktepalette von Ski und Bindungen in den Sparten All Mountain, Race, Freeride, Touring sowie eine spezielle Linie von Frauen für Frauen, sowie eine Junior Linie. Hier wird jeder Ski Hase fündig, ob Abfahrtsliebhaber, kurviger Carver oder Sonntagsfahrer, egal ob jung oder alt, Frau oder Mann.

+Hauptsitz und Fertigung

Hauptsitz:
Mittersil, Österreich

Fertigung in:
Österreich und Ukraine

+Produktionsbedingungen

Keine Angaben

 

 

+Produktionsmaterialien

Keine Angaben

+Nachhaltigkeit

Keine Angaben

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