Trekking in Nepal: So packst du richtig

22. November 2022

Verkaufsberaterin Swinde packt für eine mehrwöchige Trekking-Reise durchs nepalesische Khumbu-Gebiet: Fast 4000 Meter Höhenunterschiede, Temperaturschwankungen der Extreme und ein Terrain, das es in sich hat. Hier verrät sie dir, welche Ausrüstung sich auf dem Everest Basecamp Trek bewährt hat.

Fotos: Swinde Wiederhold

Verkaufsberaterin, Filiale Zürich Europaallee
In der Höhe der Berge zuhause

Schuhe

Auf der Suche nach dem perfekten Paar hatte ich die Qual der Wahl: Einerseits wollte ich leichtfüssig über die steinigen Trails wandern, andererseits erwarteten mich hohe Pässe wie der Lobuche East mit 6119 Metern, deren Besteigung guten Halt erfordert.

Schnell wurde mir klar, dass es die "eierlegende Wollmilchsau" nicht gibt. Zwei Paar Schuhe waren die Lösung.

Die meiste Zeit war ich im TX4 von La Sportiva unterwegs, einem Zustiegsschuh mit Gore-Tex Membran. Leichtfüssig und geschwind passierte ich so den einen oder anderen Wanderer in schweren, hohen Gebirgsschuhen auf dem Trek. Geregnet hat es während meiner Zeit in Nepal nur sehr selten, dann aber in Strömen.

Für die anspruchsvollen Querung von Pässen und Gipfeln entschied ich mich für den Nepal Cube, ein Bergstiefel ebenfalls aus dem Hause La Sportiva. Steigeisenfest, wasserdicht und mit stabilem Halt für das Sprunggelenk, und doch in seiner Gewichtsklasse ein sehr leichtes Modell.
Die Kombination von TX4 und Nepal Cube war für mich die perfekte Schuhwahl. Meine Präferenz gilt aber nicht für jeden - lass dich vor einem anspruchsvollen Vorhaben wie dem Everest Base Camp Trek in einer Transa Filiale beraten.

Rucksack

Für den Everest Base Camp Trek empfahl man mir vor der Reise einen Tagesrucksack mit 20 bis 30 Litern Volumen. Da ich als Fotografin aber eine grosse Kamera und mehrere Objektive mit mir herumtrage, wird der Platz schnell eng. Schliesslich sollen Daunenjacke, Wasserflasche, Snacks und ein Fernglas auch hineinpassen auf dem Weg zum höchsten Berg der Welt.

Ich entschied mich für einen Rucksack von Ortovox mit 42 Liter Volumen. Einfach genial ist der umlaufende Reissverschluss für einen schnellen Zugriff zum Hauptfach. So hatte ich in sekundenschnelle Zugang zu Wasserflasche, Teleobjektiv oder Regenjacke.

Dank den Kompressionsriemen lässt sich der Rucksack erstaunlich klein zusammenpressen. Überflüssiges Volumen verschwindet wie von Geisterhand, solltest du mal nicht den ganzen Rucksack füllen.

Wasserfilter

Trinkwasser ist ein zentrales Thema während eines Nepal Trekkings. Mit den steigenden Höhenmetern braucht der Körper mehr Wasser. Hydrieren ist das Stichwort. In den Lodges entlang der Trails kannst du zwar abgefüllte Wasserflaschen kaufen. Möchtest du aber nachhaltiger und umweltschonender unterwegs sein, empfehle ich dir einen portablen Wasserfilter.

Meine Wahl fiel auf den Quickdraw Microfilter von Platypus. Klein und leicht,  habe ich ihn während dem Trek jederzeit griffbereit in der Hüfttasche meines Rucksacks verstaut.

Handschuhe

Warme Finger, aber trotzdem noch die Knöpfe von Kamera und Smartphone bedienen - vielseitige Handschuhe standen als nächstes auf meiner Packliste. Die Lösung habe ich im Shelter Glove von Mammut gefunden. Der winddichte Fausthandschuh hat eine abnehmbare Handschuhkappe, die sich mittels Druckknopf öffnen lässt, wenn Fingerspitzengefühl gefragt ist.

Wer wie ich eher schlecht durchblutete Extremitäten hat und rasch friert, kann den Handschuh den ganzen Tag anbehalten. 

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