Die Produkte des Transa Sortiments stammen aus vielen verschiedenen Ländern, der grösste Teil aus Asien. Uns ist wichtig, dass bei der Herstellung die Rechte von Mensch, Tier und Umwelt gewahrt werden. Hier findest du Informationen zu den häufigsten Produktionsländern unserer Ware.
Die Produkte unseres Sortiments werden in etwa 70 verschiedenen Ländern hergestellt. Dazu zählen jene Länder, in denen die Endfertigung stattfindet, also der letzte Produktionsschritt. Würden wir alle Produktionsschritte von der Gewinnung des Rohstoffs bis zum Endprodukt berücksichtigen, wären es deutlich mehr Länder.
Aus unserem Sortiment werden die meisten Produkte in Vietnam (ca. 27%) und China (ca. 22%) hergestellt. Aber auch aus Bangladesch, Italien, Taiwan, Deutschland, Indonesien und Rumänien findet ihr viele Produkte bei uns in den Filialen und in unserem Onlineshop.
Produktionsländer des Transa Sortiments.
Ab den 70er-Jahren hat sich die Produktion vieler Konsumgüter von Europa und den USA nach Asien verlagert. Grund dafür waren die tieferen Kosten. Ab den 90er-Jahren haben Hersteller immer häufiger in China produziert. Ab den 2000er-Jahren wuchs die Produktion vor allem in Südostasien, unter anderem in Vietnam, Indonesien und Thailand. In den 2010er-Jahren kamen Länder wie Bangladesch, Kambodscha, Indien und Myanmar dazu.
Asien hat sich in all diesen Jahren zu einem Kompetenzzentrum für das Herstellen von Bekleidung entwickelt, insbesondere auch für den Outdoor-Bereich. Ein grosser Teil der industriellen Infrastruktur und der Fachkräfte mit dem nötigen Know-how befindet sich dort.
Für gewisse Produktgruppen gibt es immer noch wichtige europäische Produktionsstandorte. Bei den Schuhen spielen zum Beispiel die Slowakei, Rumänien, Italien, Deutschland und Kroatien eine wichtige Rolle. Im Bereich Technik sind Deutschland und die Schweiz neben diversen asiatischen Ländern ebenfalls stark vertreten. Viele unserer Zelte werden in Estland hergestellt, ein grosser Teil der Bergsportartikel kommt aus Italien und ein ebenfalls grosser Anteil des Velozubehörs aus unserem Sortiment wird in Deutschland produziert.
Wir wollen, dass bei der Herstellung unserer Produkte die Rechte von Mensch, Tier und Umwelt gewahrt werden. Je nach Land steigt das Risiko einer Gefährdung dieser Rechte.
Den Schutz der Arbeiter:innen in den Lieferketten prüfen wir mithilfe anerkannter Risiko-Indexe, aktuell mit dem ITUC-Index. Dieser weist aus, wie gross in einem Land die Gefahr ist, dass Menschen- und Arbeiter:innenrechte verletzt werden.
Bei einem erhöhten Risiko wollen wir von den Herstellern wissen, was sie tun, damit die Arbeitsbedingungen unseren Anforderungen entsprechen. Mehr Infos dazu findest du in unserem Lieferkettenmanagement.
Wichtig ist uns, dass unsere Marken folgendes tun:
Sie setzen ein seriöses Risikomanagement um. Das heisst: Die Marken wissen um die Gefahren während der Produktion und gehen systematisch dagegen vor.
Sie halten sich an unsere Anforderungen betreffend Arbeitsbedingungen, Umweltschutz und Tierwohl. Diese sind im Transa Code of Conduct festgehalten.
Sie verbessern sich im Bereich Nachhaltigkeit laufend.
Grundsätzlich sind wir überzeugt, dass eine nachhaltige Produktion überall möglich ist. Wichtig dabei ist, dass die Marken ihre Lieferketten vor Ort verantwortungsvoll gestalten. Es gibt aus Sicht Nachhaltigkeit sowohl sehr gute Produktionen in Asien als auch problematische Fabriken in Europa – und andersrum.
Ja. Betroffen sind hauptsächlich Länder, die gemäss dem ITUC-Index ein sehr hohes Risiko von Arbeits- und Menschenrechtsverletzungen aufweisen. Als Beispiel: Aus politischen Gründen ist es in einem Land nicht mehr möglich, die Arbeitsbedingungen zu kontrollieren. Das kann dazu führen, dass wir zeitweise komplett auf Produkte aus diesem Land verzichten. Oder wir kaufen sie nur noch, wenn erhöhte Anforderungen an das Risikomanagement erreicht und belegt werden können. Produkte aus Myanmar kaufen wir im Moment zum Beispiel aufgrund des dortigen Bürgerkriegs nur, wenn die Marke entweder Mitglied bei der Fair Wear Foundation oder der Initiative Made in Myanmar ist. Beide Organisationen arbeiten trotz des Bürgerkrieges daran, die Arbeitsbedingungen vor Ort zu verbessern.
(Mit der TransaCard immer kostenlos)