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Basel – Kathmandu

Raus. Aber richtig! Das Motto von Transa ist nicht nur eine Werbefloskel. Bei unserer Overland-Reise vom 5. August bis 10. Oktober 2012 setzten wir das in die Tat um.

Eine einmalige Überlandreise führte uns von Basel nach Kathmandu. Durch Russland, das wir mit dem Bike entdeckten, ging es weiter nach Zentralasien, wo wir mit Nomaden durch den Tien Shan, das Himmelgebirge, ritten und trekkten. Wir feilschten auf dem Sonntagsmarkt in Kaschgar um Kamele, Seide und Geschmeide und reisten weiter am Rande der berüchtigten Wüste Taklamakan entlang. Geschichte erlebten wir auf der historischen Seidenstrasse, bevor wir auf den Schienen der Lhasabahn nach Tibet auf das Dach der Welt fuhren. Eine Yak-Karawane begleitete uns auf Pilgerpfaden von einem tibetischen Kloster zum nächsten. Wir wanderten zum Basecamp des Mount Everest und schliesslich durchquerten wir die schneebedeckten Bergriesen des Himalaya und tauchten in die grünen Täler Nepals ein – bis wir Kathmandu erreichten.

+Das Reiseprogramm

5. bis 7. August: Zügig nach St. Petersburg
Unser Reiseabenteuer beginnt in Basel. Wir besteigen den Zug und fahren durch Deutschland, Polen und Weissrussland nach Moskau. Kaum eine Reiseart vermittelt das Gefühl von Distanz so eindrücklich wie eine Zugfahrt. Langsam tauchen wir in eine fremde Welt ein. In Moskau schliesslich steigen wir in den Zug nach St. Petersburg, wo wir am Abend des 7. August zum Willkommensessen erwartet werden.

8. bis 9. August: St. Petersburg, die Zarenstadt
Wir lassen uns zwei Tage Zeit, die wohl schönste Stadt Russlands in Musse zu entdecken. Den von Palästen gesäumten Kanälen hat St. Petersburg ihren Beinamen "Venedig des Nordens" zu verdanken.

10. August: Das alte Russland
Wir verlassen St. Petersburg mit dem Bus und fahren nach Novgorod, wo wir die Altstadt besichtigen. Anschliessend Weiterfahrt nach Staraya Russa, dem Ausgangspunkt unserer Bike-Tour. Wer nicht sein eigenes Bike mitgebracht hat, lässt sich nach Ankunft sein Fahrrad anpassen.

11. bis 12. August: Zum Seliger-See
Unsere ersten Etappen auf zwei Rädern führt entlang wenig befahrener Landstrassen durch Dörfer und Städte des russischen Nordens nach Demyansk. Da die Landschaft nur wenige Höheunterschiede aufweist, kommen wir gut voran. Die nächste Tagesetappe bringt uns zum Seliger-See, wo wir ein erfrischendes Bad geniessen, und weiter nach Kulatovo.

13. bis 14. August: Entlang der Wolga
Wir radeln weiter durch die intensiv bewirtschaftete Landschaft nach Rzev. Immer wieder entdecken wir die goldenen Zwiebeltürme einer Kirche oder eines Klosters. Schliesslich erreichen wir Staritsa.

15. bis 16. August: Ländliches Russland
Weiterfahrt von Staritsa, mit der hübschen Klosteranlage am Flussufer, nach Yaropolets. Die letzte Fahrradetappe führt über Volokolamsk und Ruza nach Zvenigorod.

17. bis 18. August: Moskau
Busfahrt nach Moskau und Bezug unseres Hotelzimmers. Anschliessend schlendern wir über den Roten Platz, der von den wuchtigen Kremlmauern umrandet ist. am nächsten Tag lernen wir die schönsten Metrostationen der Stadt kennen, die auch "unterirdische Paläste" genannt werden, und besuchen den lebhaften Markt von Izmailovo.

19. bis 21. August: Per Zug nach Zentralasien
Ein Tag steht uns noch für Besichtigungen und Einkäufe in Moskau zur Verfügung, bevor wir am Abend den Zug nach Bischkek besteigen. Am Abend des 21. August reisen wir nach Kirgistan ein.

22. August: Bischkek
Die modernen Fassaden der Hauptstadt verbergen die Jahrhunderte alte Kultur des Landes. Erst beim Besuch des lebhaften Osh-Basars tauchen wir in das exotische Zentralasien ein.

23. bis 24. August: Issyk Kul-See
Ausserhalb von Bischkek besuchen wir den Burana-Turm. Die Weiterfahrt durch eine schroffe Schlucht mit rötlich gefärbten Sandsteinfelsen führt uns ans Ufer des Issyk Kul-Sees, wo wir Gelegenheit haben, im kühlen Wasser zu baden. Am nächsten Tag fahren wir nach Jety Öguz, dem Ausgangspunkt unseres Trekkings. Hier übernachten wir in Jurten, den traditionellen Rundzelten der kirgisischen Nomaden.

25. bis 28. August: Trekking im Tien Shan-Gebirge
Unser Weg führt zu Fuss weiter durch unberührte Gegenden des Tien Shan. Wir wandern durch bewaldete Täler und über windige Pässe. Unterwegs treffen wir Hirten auf ihren Sommerweiden, die uns zu einer Tasse Kumis, vergorene Stutenmilch, einladen. Unsere Zelte schlagen wir an abgelegenen Lagerplätzen auf. So kommen wir der Natur näher als bei jeder anderen Reiseart.

29. bis 31. August: Heisse Quellen und Bergseen
Die letzte Trekkingetappe führt uns zu Thermalquellen. Hier erholen wir uns von den Anstrengungen der letzten Tage. Kurze Busfahrt nach Karakol, am östlichen Ende des Issyk Kul-Sees. Am nächsten Tag fahren wir dem Ufer entlang nach Issyk Kul, der grössten Siedlung am See. Weiterfahrt zum einmalig gelegenen Sön Kul-see, der auf einer Hochebene im Tien Shan liegt und Ausgangspunkt unseres Reittrekkings ist.

1. bis 5. September: Unterwegs wie Nomaden
Fünf Tage sind wir auf dem Rücken von Pferden unterwegs und reiten gegen Osten. Unterwegs wie Nomaden erhalten wir einen ganz anderen Zugang zu den Hirten, die wir auf den Hochweiden antreffen. Am letzten Tag erreichen wir die Karawanserei von Tash Rabat, die an der historischen Seidenstrasse gelegen ist. In einem Jurtencamp geniessen wir den letzten Abend auf kirgisischem Boden und verabschieden uns von unserer Begleitmannschaft.

6. bis 8. September: Karakorum-Highway
Kurze Fahrt zur chinesischen Grenze. Nach Erledigung der Einreiseformalitäten werden wir von unserer chinesischen Begleitmannschaft
erwartet und fahren nach Kaschgar. Am nächsten Morgen fahren wir auf dem berühmten Karakorum-Highway. Dieser verbindet Pakistan über eines
der höchsten Gebirgsmassive mit China. Unser Ziel ist der Karakul-See. Spektakulärer Hintergrund des Sees ist der 7546 Meter hohe Muztag Ata. Am Nachmittag des folgenden Tages fahren wir nach Kaschgar zurück.

9. September: Sonntagsmarkt in Kaschgar
Ein Höhepunkt unserer Reise ist der Besuch des Sonntagsmarktes von Kaschgar. Nirgendwo ist der Geist der Seidenstrasse so erhalten geblieben wie auf diesem riesigen Markt. Hier werden Seide, aber auch handbestickte Hüte, Pferde, Schafe und Ziegen zum Verkauf angeboten. Wir schlendern durch den Mark und lassen uns in vergangene Zeiten zurückversetzen.

10. bis 13. September: Entlang der Wüste Taklamakan nach Turfan
Am Nachmittag besteigen wir den Zug, der entlang der Wüste Taklamakan fährt. Etwa 24 Stunden später erreichen wir Turfan, eine Oasenstadt die in die Wüste eingebettet liegt. Wir lassen uns zwei Tage Zeit um die historische Stadt zu entdecken. Wir besuchen verlassene Ruinenstädte, erklimmen das Minarett der Moschee und staunen über die buddhistischen Tempelgrotten und Grabkammern. Schliesslich steigen wir wieder in den Zug und fahren weiter der Seidenstrasse entlang.

14. bis 15. September: Zum Ende der Grossen Mauer
Am Morgen erreichen wir Dunhuang. Wir besichtigen die eindrücklichen Fresken in den Höhlentempeln der Mogao-Grotten und erklimmen zum Sonnenuntergang eine der riesigen Dünen mit Ausblick auf den Mondsichelsee. Weiterfahrt mit dem Bus nach Jiayuguan. Hier besuchen wir die Festung am Ende der Grossen Mauer.

16. bis 17. September: Nach Lanzhou
Weiterreise im Zug nach Lanzhou, wo wir am gleichen Nachmittag ankommen.  Staunend spazieren wir durch die Strassen dieser modernen chinesischen Grossstadt.

18. bis 20. September: Vorboten Tibets
Busfahrt in die Berge. Am Nachmittag erreichen wir Xiahe, eine erste tibetische Siedlung. Wir lassen uns den ganzen nächsten Tag Zeit, um das riesige  Kloster Labrang zu besuchen. Am Nachmittag haben wir Zeit, mit den Pilgern dem von Gebetsmühlen gesäumten Weg entlang zu schlendern. Weiterreise nach Xining, die Hauptstadt der Provinz Qinghai.

21. bis 22. September: Die Lhasabahn
Am Morgen besuchen wir noch das eindrückliche Kloster Khumbum, bevor wir am Nachmittag die Lhasabahn besteigen. Entlang einer der spektakulärsten
Zugstrecken der Welt fahren wir ins tibetische Hochplateau hinauf. Am nächsten Nachmittag erreichen wir Lhasa, die Hauptstadt Tibets. Wir nehmen uns Zeit zur Akklimatisation an die Höhe.

23. bis 25. September: Lhasa
Während drei Tagen entdecken wir die tibetische Hauptstadt und ihre Umgebung. Wir lernen den Potala-Palast kennen, schlendern mit Pilgern durch den alten Markt Barkhor zum heiligsten Tempel Tibets, dem Jokhang, und besuchen den Juwelengarten Norbu Lingka und die Klöster Drepung und Sera. Zudem bleibt genügend Zeit, die spannende Stadt auf eigene Faust zu entdecken.

26. September bis 1. Oktober: Yak-Trekking auf Pilgerpfaden
Wir fahren zum Kloster Ganden, wo wir unsere Zelte aufschlagen. Während der nächsten vier Tage folgen wir einer beliebten Pilgerroute, begleitet von urigen Yaks, die unser Gepäck tragen. Schliesslich tauchen in der Ferne die goldenen
Dächer des Klosters Samye auf, das Ziel unseres Trekkings.

2. bis 3. Oktober: Gyantse und Shigatse
Fahrt zum türkisfarbenen Yamdrok-See. Wir überqueren den 5000 Meter hohen Pass Karo La, bevor wir die Stadt Gyantse mit ihrer ursprünglichen Altstadt erreichen. Besuch des Klosters Pelkor Chöde und des eindrücklichen Khumbum Stupa. Durch eine fruchtbare Ebene führt unsere Weiterreise zum Kloster Shalu und schliesslich nach Shigatse, wo wir die Klosteranlage Tashilunpo besuchen.

4. bis 5. Oktober: Zum Basecamp des Everest
Nach Shigatse erreichen wir den Pass Pang La. Von hier aus sind bei gutem Wetter die Achttausender Makalu, Everest, Lhotse, Cho Oyu und Shishapangma auf einen Blick zu sehen. Weiterfahrt ins Rongbuk-
Tal, zum höchstgelegenen Kloster Tibets. Am nächsten Tag wandern wir zum Everest-Basecamp. Wir geniessen die überwältigende Aussicht zur Nordwand des höchsten Berges der Welt – ein unvergessliches Erlebnis!

6. bis 7. Oktober: Nach Nepal
Fahrt nach Tingri. Nach der letzten Übernachtung in Tibet fahren wir vom tibetischen Hochplateau über die Grenze in die Täler Nepals. Schliesslich ist das Ziel unserer Überlandreise erreicht: Kathmandu.

8. Oktober: Kathmandu
Besichtigung der Hauptstadt Nepals: Die alte Königsstadt Patan, die Tempel des Durbar Squares und die Anlage von Swayambunath werden besucht. Während des Abschiedsessens lassen wir die Erlebnisse unserer Reise Revue passieren.

9. bis 10. Oktober: Heimreise
Im Laufe des Vormittags fahren wir zum Flughafen und fliegen zurück in die Schweiz, wo wir am nächsten Morgen ankommen.