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Projekt Antarktis

Sie ist 17 Jahre jung, bis über beide Ohren engagiert und hat ein grosses Abenteuer vor sich: Janine Wetter reist mit einem Forschungsschiff, einem Chilenischen Regierungsschiff, in die Antarktis, um einen Dokumentarfilm über den Klimawandel zu drehen.

Ein Jahr ist es bereits her, seit Janine mit den Vorbereitungen für diesen Dokumentarfilm angefangen hat. Seither hat sie viel Energie und Freizeit in ihr Vorhaben gesteckt und das Projekt hat sich in dieser Zeit sehr gewandelt. Anfänglich wollte sie in der Schweiz drehen und mit Bildern aus dem Zoo illustrieren. Immer mehr wurde ihr jedoch klar, dass sie auch Aufnahmen vom natürlichen Lebensraum der Pinguine drehen will und dass sich dieses Projekt nicht ohne fremde Hilfe realisieren lässt.

Die nötige Unterstützung fand Janine beim Kameramann Charles Michel. Er hat ihr gezeigt, wie sie bei der Sponsorensuche vorgehen und wie sie sich und das ganze technische Equipment auf die extreme Situation in der Antarktis vorbereiten muss. In Sachen Bekleidung darf sie nun auf die Unterstützung von Fjällräven zählen, welche sich auf Funktionsbekleidung für kalte Regionen spezialisiert haben. Transa wiederum unterstützt Janine als Ausrüstungspartnerin. Und da ihr jede Erfahrung für das Leben und Arbeiten in so extremen Regionen wie der Antarktis fehlte, fanden mehrere Trainings auf dem Gletscher in Saas-Fee statt. Ruedi Thomi, Transa, stand Janine mit Rat und Tat zur Seite und zeigte, wie bei stürmischen Winden das Zelt richtig aufgebaut wird.

Anfangs Januar 2014 wurde es ernst für Janine: Sie reiste nach Chile, wo sie einen Tag früher wie geplant mit dem Forschungsschiff aufbrach. Beim gemütlichen Abendessen mit dem Team im Essraum des Expeditionsschiffs, traf Janine auf Agnieszka, Leiterin der Polnischen Antarktis-Forschungsstation Arctowski. Sie erzählte Janine von einer grossen Pinguin-Kolonie in der Nähe ihrer Station und lud sie ein – Janine schwebte im siebten Himmel!

Wegen Treibeis verzögerte sich auch anfangs Februar die Weiterfahrt. So nutzte Janine ihre Freizeit unter anderem für ein spannendes Interview mit dem Direktor der nationalen Antarktis Forschung von Chile, der INACH (Instituto Antártico Chileno). In der zweiten Februarhälfte erreichte das Forschungsschiff endlich Paradise Bay: Die Tage dort waren märchenhaft. Die unbeschreiblichen Eislandschaften faszinierten und Janine verbrachte viele Stunden staunend auf der Brücke des Schiffs. Nach einigen brenzligen Situationen, Fast-Kollision mit einem Eisberg, endet auch dieses Abenteuer unbeschadet und die Reise Richtung Drake Passage konnte fortgesetzt werden.

Nach vielen eindrucksvollen Erlebnissen während der sechswöchigen Expedition, ist Janine wieder in den Alltag zurückgekehrt. Doch die wunderschönen Erinnerungen wird sie nie vergessen!

Was sie auf ihrer Reise erlebt und wie sich Janine in der Antarktis geschlagen hat, kannst du auf ihrem Blog verfolgen.




Nach ihrer Rückkehr aus der Antarktis hat Janine fast jeden Abend vor dem Computer verbracht und sich die über 3'000 Videoclips angeschaut, beschrieben und bewertet. Dabei wurde viele schöne Erinnerungen geweckt: Gedanken an die ewigen Eislandschaften, die Pinguine, die Seeelefanten und Wale, den Duft nach Salzwasser, das Geräusch der Schiffsturbinen und und und.

Die über 60 Stunden Rohmaterial sind bald fertig visioniert, wobei sie jeden Clip nach einem bestimmten Schema bewertet hat. So hat sie es geschafft, anfangs November 2014, nach zwei anstrengenden und erfahrungsreichen Jahren, ihren Dokumentarfilm "Pinguine in Gefahr – Eine Schülerin auf Spurensuche am Ende der Welt" zum ersten Mal vorzuführen.

Weitere Infos zu diesem Film findest du hier.