Syncros

Die Firma Syncros wurde 1987 von Pippin Osborne und Peter Hamilton in Vancouver/ Kanada gegründet. Zuerst arbeiteten Pippin Osborne and Peter Hamilton 1981 als Shop Manager in einer der Filialen des West Point Bikeshops. Als 1984 Rocky Mountain gegründet wurde, arbeitete Pippin dort als Rahmendesigner. In den Anfängen von Syncros schlachteten die Jungs Flugzeuge von Boing aus, und bauten aus diesem Material die ersten MTB-Teile. Pippin Osborne wurde der Erfinder des Vorbau- Hinged-Clamp-Designs, angeblich wurde er bei der Findung durch ein Bürotürscharnier inspiriert. Ende der 1980er Jahre war der MTB-Boom noch nicht ausgebrochen und doch waren auf Grund der räumlichen Nähe und engem Kontakt von Syncros zu Dekerf und Rocky Mountain deren Bikes serienmässig mit Syncros Parts ausgestattet und auf dem Nachrüstmarkt waren die Teile sehr begehrt. Vom Image her zählte Syncros zu dem Hersteller stabiler und hochwertiger Mountainbike-Parts. Zu Beginn der goldenen neunziger Jahre waren Syncros-Teile schwer angesagt und wer kannte die Edelparts von der kanadischen Firma Syncros damals nicht? Erst 1990 kamen offiziell über den Importeur Bike-Action die ersten Syncros Teile wie Sattelstützen und Starrgabeln auf den deutschsprachigen Markt. Damit begann der Syncros Boom und schnell wurde das Programm mit Lenkern, Bar Ends, Kurbeln usw. ausgedehnt. 1997 feierte Syncros sein 10-jähriges Firmenjubiläum, doch im selben Jahr ging es stark bergab für die Kanadische Firma, weil die Bike-Begeisterung bei der Crew um Peter Hamilton und Pippin Osborne weit ausgeprägter war als der kaufmännische Sachverstand. Zunehmende Personalkosten, und Steuerrückzahlungen brachten Syncros in Finanznöte. Peter Hamilton sah sich nach Käufern um und Pippin Osborne verliess die Firma, arbeitete folgend als unabhängiger Designer für verschiedene Firmen wie Easton. GT Cycling kaufte 1997 die nahezu insolvente Firma Syncros auf, GT wurde von Schwinn gekauft und Syncros ging in Schwinn / GT Cycling über. Das Werk in Vancouver wurde geschlossen und die Produktion nach Santa Ana, Kalifornien verlegt. Mit dem Übergang von Schwinn an die Pacific Bicycle Group war eine Odyssee zumindest kurzfristig beendet. Ende der 1990er Jahre wurden viele kleine Custom-Bike Firmen wie Klein (1996) von grösseren Firmen geschluckt. Die Qualität und auch die Besonderheiten der kleineren Firmen gingen meistens bei solchen Deals aus Kostengründen verloren. Pacific Bicycle Group verbaute massenhaft Syncros-Komponenten als billige OEM-Teile an sehr preisgünstigen Fahrrädern. Mit der Folge, dass der einstige Glanz von Syncros an Strahlkraft verlor. Schwinn/GT war am Ende 2001 zahlungsunfähig und Tom Ritchey kaufte 2002 den Namen Syncros auf, um eine Freerider/Downhill Sparte zu seinem vorhandenen Cross-Country/Rennrad Bereich zu eröffnen. Im Jahr 2003 kehrte Syncros langsam wieder zu den Wurzeln als ein führender Hersteller von High-End-Mountainbike-Komponenten zurück, mit einem Fokus auf die Allmountain-, Freeride- und Downhill-Kategorien. Doch auch für Tom Ritchey war Syncros nicht der gewünschte Gewinnbringer, die Produktentwicklung in Vancouver, Marketing in der Schweiz, Produktion in Asien. Nach acht Jahren ging Syncros 2012 zu Scott Sports SA.  Heute ist das Unternehmen breit aufgestellt. Und ist ein Mountainbike mit Syncros Bike Parts ausgestattet, handelt es sich um ein Produkt von hoher Qualität und extremer Widerstandsfähigkeit. Egal, ob man Fully oder Hardtail bevorzugt, die Syncros Bike Parts sind in der Mountainbike Szene und in Bike Parts weltweit im Einsatz, um unter extremen Voraussetzungen gute Ergebnisse zu erzielen.

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