5 Tipps für deine nächste Hochtour

Sich im Glitzern der ersten Sonnenstrahlen Schritt für Schritt dem Gipfel zu nähern, ist ein unbeschreibliches Gefühl. Wichtig beim Hochtouren ist aber die richtige Vorbereitung. Wir haben dir die fünf wichtigsten Tipps für deine nächste Hochtour zusammengestellt. 

Zoltan
Verkaufsberater und leidenschaftlicher Alpinist
"Die richtige Vorbereitung ist bei einer Hochtour essentiell."

Tipp #1: Vorbereitung ist alles

Eine saubere Vorbereitung ist das A und O für eine Hochtour. Das beginnt optimalerweise schon eine Woche vor der eigentlichen Tour. Welchen Gipfel möchte ich besteigen? Wie viele Höhenmeter sind zu bewältigen? Wo liegen die Schlüsselstellen in der Tour? Bin ich den Schwierigkeiten gewachsen? Wo gibt es Ausstiegspunkte für den Fall, das der Faktor Mensch (körperliche Verfassung), Der Faktor Verhältnisse (Wetterumschwung) oder der Faktor Gelände (bspw. veränderte Gletscherübergänge) einen Abbruch oder Anpassung der Tour erfordern. 

Tipp #2: Ausbildung & Know How

Eine fundierte Ausbildung ist für das Hochtouren unerlässlich. In dieser werden die elementaren Kenntnisse vermittelt, um sich selbständig im Gelände bewegen zu können. Insbesondere das richtige Seilhandling ist essentiell: Wann gehe ich am gestreckten Seil? Wann am kurzen Seil? Wie orientiere ich mich, wenn plötzlich Nebel auftaucht? Wie beurteile ich das Wetter und die Verhältnisse richtig? Wie funktioniert eine Spaltenrettung für den Notfall? Eine Ausbildung kann über Kurse von Bergschulen, bspw. Höhenfieber oder auch über Ausbildungstouren des SAC erfolgen. Wie auch sonst in den Bergen sind Erfahrung und Routine extrem wertvoll. 

Tipp #3: Taktik am Berg

Wenn du mit dem Hochtouren beginnen möchtest, ist am Anfang weniger mehr. Starte mit weniger hoch gelegenen Gipfeln um die 3000 m ü. M. und taste dich langsam an die Höhe. Baue langsam deine Kondition auf, denn nur in guter körperlicher Verfassung macht eine Besteigung eines 4000er auch wirklich Spass! Für die Akklimatisierung lohnt es sich, schon am Tag vor der Tour anzureisen. Ebenfalls förderlich ist eine Übernachtung in einer Hütte, die jeweils tiefer liegt als das Tagesziel. So kann sich der Körper über Nacht erholen und gleichzeitig besser akklimatisieren. Auf Hochtouren startet man in der Regel sehr früh. Einerseits fällt einem das Gehen bei kühlen Temperaturen viel ringer, andererseits sind dann auch die Verhältnisse viel sicherer. Steinsschlag und tiefer weil nasser Firn sind in der Regel jeweils erst im Tagesgang aufgrund der Sonneneinstrahlung zu erwarten. Das heisst somit, dass die Tour auch frühzeitig beendet werden sollte. Ebenfalls wichtig: Der Gipfel ist erst die Hälfte der Tour, der Abstieg die andere Hälfte. 

Tipp #4: die richtige Ausrüstung

Auf eine Hochtour gehören nebst Pickel, Steigeisen und Klettergurt auch Spaltenrettungsmaterial. Ein passendes Set stellen wir dir hier im Detail vor. Ebenfalls empfehlenswert ist eine warme Isolationsjacke für die Pausen auf dem Gipfel oder während der Tour. Während es im Sommer im Tal sehr schnell sehr heiss werden kann, herrschen auf dem Gipfel gut und gerne Temperaturen um den Gefrierpunkt. Trotz der tiefen Temperaturen und der eisigen Umgebung: Die Sonneneinstrahlung ist im Sommer und auf dem Gletscher besonders stark. Sonnenhut und Sonnenschutz ist extrem wichtig. Aufgrund der Abstrahlung auch die Unterseiten der Arme und der Nase (kein Witz) nicht vergessen. Diese verbrennt man sich aufgrund der Reflexion besonders schnell. Für den Hüttenzustieg lohnen sich unter Umständen kurze Hosen. 

Tipp #5: Technik auf dem Gletscher

Das Gehen am Seil mit Steigeisen unterscheidet sich vom normalen Wandern. Die spitzigen und scharfen Zacken verfangen sich schnell in beim Gehen und ein anschliessendes Stolpern könnte fatale Folgen haben. Kleinere und etwas breitere Schritte sorgen für genügend Sicherheit und schonen deine Hosenbeine. Ebenfalls ist dem Seilhandling genügend Aufmerksamkeit zu schenken. Während auf flacheren Passagen eher am langen und gestreckten Seil gegangen wird, kommt im steilen Firn das Gehen am kurzen Seil zur Anwendung. Dieses muss nicht nur kurz sondern jederzeit auch gespannt gehalten werden, ansonsten das Seil mehr Risiken als Sicherheit mit sich bringt. Hier ist besondere Disziplin gefragt. 

Hier findest du Ideen für deine nächste Hochtour:

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