Mit diesen Tipps kannst du selber Wild beobachten

Judith begibt sich mit ihren beiden Jungs, Ivo und Till, und ihrem Mann Christian auf ein ungewohntes Abenteuer: Begleitet von einem Jäger sucht die Familie nach Tierspuren. Das grosse Ziel von Ivo und Till: Einen Steinbock beobachten zu können! Haben wir dich gluschtig gemacht und möchtest du selber Tiere beobachten? Mit diesen Tipps und Tricks vergrössert sich die Wahrscheinlichkeit, selber auch einen Steinbock zu entdecken! 

Judith
"Draussen sein mit meiner Familie gehört zu meiner Lieblingsbeschäftigung. Die Natur durch Kinderaugen zu sehen und auf Sachen zu achten, die meine Jungs entdecken, eröffnet mir immer wieder ganz andere Perspektiven"

Lass auch dich inspirieren und versuche, draussen im Wald Tierspuren zu entdecken. Spuren sind eindeutige Hinweise, dass sich unweit davon Tiere aufhalten oder mindestens aufgehalten haben. Eine Vielzahl von Fundstücken wie Fussspuren, Federn, Kotspuren, Überreste von Mahlzeiten oder Knochen sagen einiges über das Tier, die Verhaltensweise und Lebensweise aus. Die folgenden Tipps helfen dir, selber zum Fährtenleser zu werden.

Und übrigens: Wie es der Familie von Judith auf der Wildbeobachtungs-Tour ergeht, erfahrt ihr ab 7. Februar 2018 in der neuen Sendung von landuf, landab.

Tipps und Tricks für Wildbeobachter

  • Wildruhezonen beachten: Damit die Tiere auch ihre Ruhe haben, und grad im Winter nicht zu viele ihrer Fettreserven verbrennen, müssen die Wildruhezonen zwingend beachtet werden. In diesen Zonen solltest du auf den offiziellen Wanderwegen bleiben. Weitere Informationen zu den Wildruhezonen findest du hier .
  • Am Morgen früh raus: Viele Tiere sind nachtaktiv. Am Morgen früh, wenn alles noch ruhig ist, steigt die Chance, einen Fuchs oder ein Reh zu sehen. 
  • Spuren-Suche: Seien es Pfotenspuren im Schnee, kleine Ausscheidungbölleli oder Haare an einem Baumstrunk: Wer die Augen ein bisschen öffnet, sieht oft schon am Wegrand unglaublich viele Spuren von Tieren. 
  • Achte auf Lawinenabrisse: Steinböcke suchen im Winter nach Grasbüscheln und grünen Flecken. Da in höheren Lagen oft zuviel Schnee liegt, ziehen Lawinenabrisse die Steinböcke an. Dort wo die Lawine abreisst, erscheint oftmals etwas Gras zum Fressen. Folge also mit dem Feldstecher den Lawinenabrissen, so steigerst du deine Chance, dieses schöne Tier beobachten zu können. 
  • Fernglas hilft: Mit einem Fernglas können Dinge in der Ferne beobachtet werden, als wären sie ganz nah. 
  • Sei geduldig: Zum Wild beobachten gehört vielmehr, als nur den Steinbock zu beobachten. Achte dich auf kleine Sachen, lausche in den Wald hinein und freue dich an jeder kleinen Spur und an jedem natürlichen Geräusch.

Kleine Helfer bei der Wildbeobachtung

Diese Produkte erleichtern allen Jungabenteurern das Erlebnis in der Natur und die Wildbeobachtung:

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Actik Core

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Yoot Pac Nylon

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Kiito

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Räven Mini

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Ivo
"Fuchsspur? Oder doch der Wolf? Wenn wir uns bei einem Abdruck nicht sicher sind, schlagen wir im Tierbuch nach. Dort drin findest du auch Spannendes und Informatives zum Verhalten der Waldtiere. Du wirst staunen, was du alles nur anhand eines Abdrucks im Schnee herausfinden kannst!"

Das Buch "Fährten lesen und Spuren suchen" von Nick Baker ist in allen Transa Filialen erhältlich.