Swedish Match Industries

Firmenportrait

1844 liess der Schwedische Professor Gustav Erik Pasch seine Sicherheits-Zündhölzer patentieren. Er trennte die Chemikalien im Zündkopf, indem er das Phosphor auf einer separaten Streichfläche aussen auf der Box anbrachte. So konnten sich diese neuen Sicherheitszündhölzer nicht unbeabsichtigt entzünden. Das moderne Streichholz, wie wir es kennen, war geboren. Zuvor war das Phosphor im Zündkopf des Streichholzes eingearbeitet, was häufig zu unbeabsichtigten Fehlzündungen führte.

1845 übernahmen die Brüder Johan Edvard und Carl Frans Lundström das Patent und begannen, Zündhölzer herzustellen und zu verkaufen. Die neuartigen Sicherheits-Streichhölzer wurden 1855 in Paris an der Weltausstellung gezeigt und gewannen einen Preis. 1864 wurden sie erstmals maschinell hergestellt. Die Zündhölzer wurden in die ganze Welt verkauft und waren bald sehr bekannt und ihr Konzept wurde kopiert. Schnell entstanden viele Fabriken in Schweden. Ein Grossteil verschwand unter dem hohen Konkurrenzdruck aber bald wieder. 1903 schlossen sich sechs Firmen zusammen: Jönköpings och Vulcans Tändsticksfabriks Aktiebolag. Bald kamen weitere dazu und 1917 taten sich die beiden letzten grossen Gruppen zur STAB – Svenska Tändsticks Aktiebolaget zusammen, um gemeinsam das zu der Zeit grösste Problem der Industrie zu lösen: Knappe Rohstoffe aufgrund des ersten Weltkrieges.

1980 änderte die Firma ihren Namen zu Swedish Match AB. 1992 brachte die Firma das erste umweltfreundliche Zündholz auf den Markt. Gefährliche Schwermetalle wurden aus dem Zündkopf verbannt und die Zündhölzer bestanden hauptsächlich aus erneuerbaren Rohstoffen. Heute betreibt die Firma zwei Fabriken in Vetlanda und Tidaholm und verkauft ihre Zündhölzer in rund 80 Länder auf der ganzen Welt.

+Hauptsitz und Fertigung

Hauptsitz:
Swedish Match Industries AB
Västra Drottningvägen 15
522 30 Tidaholm
Schweden

Fertigung in:
Schweden

+Produktionsbedingungen

Swedish Matches ist spezialisiert auf die Produktion von Zündhölzern und achtet besonders auf Qualität und Sicherheit. Die Hölzer sollen sich weder unbeabsichtigt entzünden, noch zerbrechen oder zersplittern. Die Firma hat einen eigenen Qualitätsstandard entwickelt, den Matchek-Standard. Dieser übertrifft die Anforderungen der europäischen Streichholznorm EN 1783:1997.

 

 

+Produktionsmaterialien

Für die Qualität und die Sicherheit ist die Stärke des Spans entscheidend. Swedish Match verwendet für ihre Späne schwedische Espe als Rohstoff. Das Holz mit seinen langen, weissen Fasern hat sich als sehr bruchfest erwiesen. Die Späne werden im Labor auf ihre dynamische Stärke und auf Bruchfestigkeit getestet. Für die Zündköpfe wird kein Schwefel oder Schwermetal wie Kaliumdichromat oder Zinkoxid verwendet. Bei Kolophonium- und Borsäurengehalt werden strenge Obergrenzen eingehalten. Die Streichhölzer müssen zudem auch unter widrigen Bedingungen funktionieren, etwa nachdem sie Feuchtigkeit ausgesetzt waren. Auch das wird im Labor überprüft.

+Nachhaltigkeit

Die Zündhölzer werden aus wieder aufgeforstetem FSC-Holz hergestellt. Die Zündholzschachteln bestehen aus 100 Prozent recyceltem Material. Swedish Match AB rapportiert jedes Jahr an das Carbon Disclosure Project (CDP), eine Non-Profit-Organisation, welche als unabhängige Institution zwischen Firmen und Investoren agiert. CO2 Emissionen von Herstellung und Transport, Stromverbrauch und Geschäftsreisen werden jährlich gemessen. Zudem muss jedes Mitglied einen Emissions-Reduktionsplan erstellen. Die CDP erstellt und publiziert jährlich einen Report.

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