Labels sorgen für Transparenz und helfen beim Kaufentscheid. Du möchtest dich etwas besser zurechtfinden im Label-Dschungel? Hier erklären wir dir kurz die wichtigsten Labels und Begriffe, mit denen nachhaltige Produkte im Transa Sortiment ausgezeichnet sind.
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Lebensmittelbereich: natürliches Produkt aus ökologischem Landbau
Bekleidungsbereich: Fasern aus kontrolliert biologischem Anbau.
Material zersetzt sich über einen bestimmten Zeitraum durch biologische Aktivität, beispielsweise durch Mikroorganismen oder Enzyme. Dabei wird es in seine Hauptbestandteile zerlegt, vor allem Wasser (H₂O) und Kohlenstoffdioxid (CO₂).
Das bluesign-System fördert ein verantwortungsvolles Chemikalienmanagement, eine reduzierte Umweltbelastung und eine verbesserte Sicherheit der Beschäftigten. Brands können Mitglied sein, ohne dass die Produkte automatisch zertifiziert sind.
Dieses Label bedeutet, dass eine bestimmte Komponente, zum Beispiel ein Stoff oder ein Zubehörteil, die bluesign-Kriterien in Bezug auf Umweltverantwortung, sicherere Chemie und Ressourceneffizienz erfüllt.
Verbraucherprodukte, die das bluesign® Product-/bluepass Consumer Product-Label tragen, erfüllen die strengen Sicherheits- und Umweltanforderungen und bestehen zu mindestens 90% aus bluesign® Approved-/bluepass Article-Stoffen sowie zu 30% aus bluesign® Approved-/bluepass Article-Zubehörteilen oder Accessoires.
Bei diesem Leder kommen pflanzliche oder synthetische Gerbstoffe zum Einsatz, Chromsalze jedoch nicht. Als «chromfrei gegerbt» deklariertes Leder darf maximal 0,1% Chrom III enthalten.
Econyl® ist eine recycelte Faser aus Nylon. Dabei werden Abfälle (z.B. Meermüll aus alten Fischernetzen) in das regenerierte Nylon Econyl® umgewandelt. Die Faser ist unendlich recycelbar und gleichwertig wie neu hergestelltes Nylon.
Die Fair Labour Association (FLA) ist eine Initiative zur Verbesserung von Arbeitsbedingungen. Die Mitgliedsunternehmen verpflichten sich zur Umsetzung des FLA-Verhaltenskodex, dessen Anforderungen auf den Kernarbeitsnormen der Internationalen Arbeitsorganisation (ILO) basieren, z. B. Verbot von Kinder- und Zwangsarbeit, Vereinigungsfreiheit sowie Schutz vor Diskriminierung. Zudem müssen sie ein internes Kontrollsystem zur Überprüfung dieser Standards in der gesamten Lieferkette einführen.
Fair Trade Certified ist die Zertifizierung des US-amerikanischen Fair Trade Factory Programms, das zu Fair Trade USA gehört. Die Fabrikzertifizierung soll die Lebensgrundlage von Arbeitnehmenden verbessern. Um die Zertifizierung zu erhalten, muss eine Fabrik die Anforderungen des Factory Production Standards erfüllen. Dieser umfasst unter anderem faire und sichere Arbeitsbedingungen, angemessene Arbeitszeiten und Löhne, das Verbot von Kinder- und Zwangsarbeit, Schutz vor Diskriminierung sowie Gesundheits- und Umweltschutz.
Die Fair Wear Foundation (FWF) ist eine unabhängige Nichtregierungsorganisation, die sich für bessere Arbeitsbedingungen in der Textil- und Bekleidungsindustrie einsetzt. Dabei legt sie besonderen Wert auf die arbeitsintensiven Produktionsschritte, vor allem die Konfektionierung, also das Zuschneiden und Nähen von Kleidung. Unternehmen, die mit der FWF zusammenarbeiten, verpflichten sich zur Einhaltung strenger Arbeitsstandards, unter anderem zu fairen Löhnen, sicheren Arbeitsbedingungen, angemessenen Arbeitszeiten sowie dem Verbot von Kinder- und Zwangsarbeit.
Der Global Organic Textile Standard (GOTS) ist ein anspruchsvoller internationaler Standard für Textilien aus biologisch erzeugten Naturfasern. Er umfasst die gesamte Produktionskette – vom Anbau der Fasern, z. B. Baumwolle, bis zum fertigen Textil – und stellt neben dem Bio-Status auch hohe ökologische und soziale Anforderungen an die Verarbeitung. Dazu gehört unter anderem der Einsatz bestimmter Chemikalien, Umwelt- und Abwasserauflagen sowie Anforderungen an Arbeitsbedingungen. Textilien mit mindestens 70% biologisch erzeugten Naturfasern können das GOTS-Siegel «Made with Organic» tragen; ab 95% Bio-Anteil ist die Bezeichnung «Organic» möglich.
Das Green Shape-Label wurde von VAUDE entwickelt und steht für funktionelle, umweltfreundlichere Produkte, die nach festgelegten Nachhaltigkeitskriterien hergestellt werden. Die Kriterien umfassen unter anderem die Verwendung nachhaltiger Materialien, eine umweltfreundliche Herstellung und die Langlebigkeit der Produkte. Das Green-Shape-System wurde inzwischen als frei zugänglicher Standard weiterentwickelt, sodass auch andere Marken die Kriterien nutzen können. Seit 2026 wird der Standard zu einem eigenständigen Zertifizierungsstandard ausgebaut.
Der Global Recycled Standard (GRS) prüft Ursprungsmaterialien, Produktionsketten, Umweltprinzipien, soziale Anforderungen und die Kennzeichnung von Textilprodukten aus recycelten Materialien.
Ein Produkt muss mindestens 20% recyceltes Material enthalten, um die Anforderungen des Standards zu erfüllen. Soll das GRS-Logo direkt am Produkt verwendet werden, ist hingegen ein Recyclinganteil von mindestens 50% erforderlich.
Der Grüne Knopf ist ein staatliches Siegel (Deutsche Bundesregierung, BMZ), das bestimmte, soziale und ökologische Standards erfüllt. Textilprodukte, die mit dem «Grünen Knopf» vermarktet werden, müssen bereits nach anderen glaubwürdigen Zertifizierungsstandards von Drittanbietern zertifiziert sein.
Kreislauffähige Materialien können innerhalb eines technischen oder biologischen Kreislaufs möglichst lange im Umlauf gehalten werden. Im technischen Kreislauf werden Materialien beispielsweise wiederverwendet, repariert oder recycelt, während biologische Materialien nach ihrer Nutzung in den natürlichen Kreislauf zurückgeführt werden können. Dadurch werden weniger Primärrohstoffe benötigt, der Wert von Produkten und Materialien bleibt länger erhalten und es entsteht weniger Abfall.
Mulesing bezeichnet eine schmerzhafte Praxis in der Schafhaltung, bei der Haut und Gewebe rund um den Schwanz eines Schafes entfernt wird. Sie wird vor allem bei Merinoschafen eingesetzt, um einem Befall mit Fliegenmaden (Myiasis) vorzubeugen. Der Eingriff erfolgt häufig ohne ausreichende Schmerzbehandlung und ist deshalb aus Tierschutzsicht umstritten.
NetPlus™ (von Bureo) ist eine Recycling-Faser aus Nylon. Sie wird aus unbrauchbaren Netzen hergestellt, die in Fischerdörfern in Südamerika gesammelt und dann zu 100% recycelten Nylonpellets verarbeitet wurden. Diese Pellets können dann zu geformten Kunststoffprodukten, Komponenten oder Fasern verarbeitet werden.
Ein unabhängiges Prüf- und Zertifizierungssystem für textile Roh-, Zwischen- und Endprodukte über alle Verarbeitungsstufen.
Der Leather Standard by Oeko-Tex® ist ein weltweit einheitliches Prüf- und Zertifizierungssystem für Lederartikel aller Produktionsstufen inklusive verwendeter Zubehörmaterialien.
Oeko-Tex® Made in Green ist ein rückverfolgbares Label für schadstoffgeprüfte Textilien, das zusätzlich Anforderungen an die Produktionsbedingungen stellt. Voraussetzung ist unter anderem eine Zertifizierung nach Oeko-Tex® Standard 100 sowie die STeP-Zertifizierung der relevanten Produktionsstätten.
Sustainable Textile Production (STeP) ist ein Zertifizierungssystem für Produktionsbetriebe aller Verarbeitungsstufen von textilen Konfektionsartikeln. Ziel des Siegels ist, umweltfreundliche Produktionsprozesse in Produktionsstätten der Textil- und Lederindustrie dauerhaft umzusetzen und die Arbeitssicherheit sowie sozialverträgliche Arbeitsbedingungen zu fördern.
Der Oeko-Tex® Standard 100 ist ein weltweit anerkanntes Prüf- und Zertifizierungssystem für Textilien. Ziel des Siegels ist, sicherzustellen, dass Textilprodukte auf Schadstoffe geprüft und gesundheitlich unbedenklich sind. Dabei werden alle Bestandteile eines Produkts wie Stoffe, Nähgarne, Knöpfe und Reißverschlüsse berücksichtigt.
Das Ortovox Wool Promise (OWP) ist ein eigener Wollstandard von Ortovox, der 2017 entwickelt wurde und auf dem damals etablierten Responsible Wool Standard (RWS) aufbaute, jedoch über dessen Anforderungen hinausgeht. Der OWP umfasst unter anderem strenge Vorgaben zu Tierschutz, nachhaltiger Landwirtschaft, Transport und Schlachtung sowie ein Verbot von Mulesing.
Produkt ist nicht absichtlich mit PFAS (per- und polyfluorierte Alkylverbindungen) behandelt und enthält keine PFAS-basierte Membrane oder DWR-Imprägnierung.
Enthält Komponenten, die nicht absichtlich mit PFAS (per- und polyfluorierte Alkylverbindungen) behandelt sind.
DWR (durable water repellent) -Imprägnierung enthält keine absichtlich eingesetzten PFAS (per- und polyfluorierte Alkylverbindungen).
Der Responsible Down Standard (RDS) ist ein internationaler Standard für den Tierschutz bei der Gewinnung von Daunen und Federn. Er verbietet unter anderem Lebendrupf und Zwangsmästung und stellt Anforderungen an das Tierwohl von Enten und Gänsen bis zur Schlachtung. Die Einhaltung der Kriterien wird entlang der Lieferkette durch unabhängige Zertifizierungsstellen regelmässig kontrolliert und die Herkunft der zertifizierten Daunen zurückverfolgt.
Der Responsible Wool Standard (RWS) ist ein internationaler Standard für verantwortungsvoll erzeugte Wolle. Er stellt strenge Anforderungen an das Tierwohl, unter anderem an Haltung, Fütterung und tierärztliche Versorgung der Schafe sowie an die Einhaltung der «fünf Freiheiten» und den Verzicht auf Mulesing. Zusätzlich werden die Bewirtschaftung der Weideflächen, der Schutz von Boden und Biodiversität sowie soziale und arbeitsschutzbezogene Aspekte auf den Farmen berücksichtigt. Die Einhaltung wird regelmässig durch unabhängige Zertifizierungsstellen kontrolliert; zudem wird die zertifizierte Wolle entlang der Lieferkette zurückverfolgt.
Frei von tierischen Bestandteilen.
ZQ Merino ist ein von der New Zealand Merino Company entwickelter Wollstandard, der die Haltung und Bewirtschaftung auf zertifizierten Farmen umfassend bewertet. Die Anforderungen betreffen unter anderem Tierwohl und Tiergesundheit, den Verzicht auf Mulesing, den Schutz von Böden, Wasser und Biodiversität sowie soziale Verantwortung und die Qualität der Wolle. Die Wolle ist bis zur Farm rückverfolgbar und die Einhaltung der Vorgaben wird regelmässig durch unabhängige Zertifizierungsstellen kontrolliert. ZQ-zertifizierte Farmen erfüllen zudem seit 2021 gleichzeitig die Anforderungen des Responsible Wool Standard (RWS).
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