Fritschi

Gegründet wurde Fritschi 1960 von Albert Fritschi als Atelier für Apparate- und Prototypenbau. Seit Ende der 70er Jahre konzentriert sich die Firma unter der Führung der Gebrüder Andreas und Christian Fritschi auf den Bau von Skibindungen. 1995 eroberte Fritschi mit dem Modell Diamir den Markt: Eine Alpinbindung, deren Vorder- und Hinterbacken zentral verbunden waren durch einen Steg aus Titanal. Nun mussten sich die Tourengeher nicht mehr bücken zum ein- und aussteigen in die Bindung. Die neue Bindung erfüllte zudem die Standards einer modernen Sicherheitsbindung. Din-genormte Einstellwerte ermöglichten ein Auslösen hinten und vorne. Ehemalige Konkurrenten wie Silvretta oder Naxo verdrängte Fritschi mit diesem neuen System vom Markt. Neue Konkurrenz bekam Fritschi erst 2003 durch die aufkommenden, minimalistischen Pin-Bindungen. Nach vier Jahren Entwicklungszeit brachte Fritschi schliesslich mit der Diamir Vipec eine eigene Pin-Bindung auf den Markt. Diese war die erste Pin-Bindung mit Sicherheitsauslösung an Vorder- und Fersenteil. Damit löste Fritschi ein Sicherheitsproblem der Pin-Bindungen. Die Bindungen von Fritschi sind Leichtbausysteme, welche neben Sicherheit einen leichten Aufstieg und eine agile Skiführung für die rasante Abfahrt bieten sollen. Seit 2009 gehört Fritschi zur Nordeck Gruppe. Sie beschäftigt rund 35 Mitarbeitende und ist in Reichenbach im Schweizer Kandertal zuhause. Hier tüfteln und testen die Ingenieure und Techniker von Fritschi mit Herzblut an neuen Lösungen und Produkten. Die Skitourenbindungen der Firma werden über das eigene Netzwerk weltweit verkauft. 85 % der Produkte werden exportiert.

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