SCOTT

Ed Scott war begeisterter Skifahrer und ein passionierter Ingenieur. Irgendwie passten die bis 1958 üblichen Bambus- oder Stahlstöcke für den Skisport nicht in sein Weltbild. Also entwickelte er 1958 den ersten Skistock aus Aluminium. Ed Scott aus Sun Valley, Idaho, verdrängte mit seiner Erfindung die anderen Stöcke völlig aus dem Markt. Dieser Erfolg bildete die Grundlage für Scott USA.

Das Unternehmen entwickelte sich weiter und wurde zum Hersteller unterschiedlichster Sportartikel. Sogar im Motocross-Sport fasste man Fuss. Spezielle Schutzbrillen und Bekleidung für den Motocross waren Verkaufsschlager. Die Expansion ging weiter und auch Europa wurde vom Scott-Virus befallen. Mit einer Firmenzentrale im schweizerischen Freiburg machte man sich daran, den europäischen Markt zu erobern. 1986 brachte Scott sein erstes Mountainbike in den Verkauf und drei Jahre später eine wegweisende Entwicklung: Ein aerodynamischer Lenker für Rennräder. Diese damals revolutionäre Form ist heute beim Zeitfahren obligatorisch und findet auch im Triathlon viele begeisterte Anhänger. Das "Tüftlergen" des Firmengründers verankert sich fest in der Unternehmens-DNA. So erstaunt es nicht, dass Scott 1991 die erste Federgabel entwickelte und im Jahr darauf mit dem ersten vollgefederten Mountainbike den Markt aufrüttelte.

Heute können Scott-Freuden zu jeder Jahreszeit auf ihre Lieblingsmarke zählen: Mountainbikes, Skischuhe, Freeride- und Tourenskis, Bikebekleidung, Sonnenbrillen, Helme, Rucksäcke … Es gibt nichts im Rad- und Skisport, was Scott nicht herstellt. Und falls doch, darf man versichert sein, dass die Tüftler bald wieder mit einer Neuheit auf sich aufmerksam machen. SCOTT beschäftigt weltweit 1000 Mitarbeiter, vorwiegend in Produktentwicklung, Vermarktung, Vertrieb und Operation. "Innovation – Technology – Design": So lautet das Credo und diese drei Begriffe bringen die Arbeit auf den Punkt.

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