Mountainbike im Wald, im Fokus ist die Flatpedale.

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Klickpedale oder Flatpedale was ist besser?

  • #Mountainbike
Manuel
Marketing, Office Zürich
© Fotos

Das passende Mountainbike hast du bereits gefunden, jetzt musst du dich noch für Pedalen entscheiden – Klickpedalen oder Flats? Im Video erklärt dir Verkaufsberater Telmo die Vor- und Nachteile der beiden Systeme.

Wenn du deine Moutainbike-Gspänli fragst, welche Pedale sie dir empfehlen, hilft dir das wahrscheinlich nicht weiter. Denn ob Klickpedale oder Flatpedale ist häufig einfach eine persönliche Vorliebe. Es gibt kein richtig oder falsch.

Aber natürlich gibt es je nachdem, wie du mit deinem Mountainbike unterwegs bist, Vor- und Nachteile der Pedale, die du berücksichtigen solltest. Im Video erklärt dir Verkaufsberater Telmo, wofür sich welches System am besten eignet.

Es gibt auch Pedalen, die auf der einen Seite ein Klicksystem haben und auf der anderen flach sind. Der Vorteil ist klar: Du musst dich nicht entscheiden und kannst je nach Route die eine oder die andere Seite verwenden. Aber: Die flache Seite ist hier meistens kleiner als bei kompletten Flatpedalen und bietet deshalb weniger Halt. Aber je nachdem, was für Routen du planst, ist vielleicht auch ein solches Modell die richtige Wahl.

Flatpedalen: Guter Halt dank Spikes

Auf Flatpedalen findest du auch ohne Klick einen sicheren Stand. Man nennt sie nicht umsonst auch Plattformpedalen. Denn sie sind grösser als herkömmliche Pedalen, entsprechend hast du eine grössere Fläche zum Treten und Stehen. Zudem geben dir kleine Spikes den nötigen Halt.

Wenn du mit dem Gravelbike unterwegs bist und eine eher technische Route wählst, sind Flatpedalen möglicherweise ebenfalls die bessere Wahl. Denn wenn der Weg über Wurzeln und Steine führt, kannst du bei einem Sturz schnell vom Bike weg. Wenn es bei der Graveltour aber vor allem um die Ausdauer geht oder grosse Abschnitte bergauf verlaufen, dann kommst du mit Klickpedalen schneller voran.

Wie bei Klickpedalen gehört auch zu Flatpedalen ein gutes Paar Schuhe. Die Bikeschuhe für die flachen Pedalen haben eine griffige, flache Gummisohle, die auf den kurzen Spikes guten Halt bietet. Jogging- oder Outdoorschuhe eignen sich nicht. Ihre Sohle ist zu weich oder das Profil zu tief. Das mindert den Grip.

Klickpedalen: Die richtigen Schuhe wählen

Mit Klickpedalen überträgt sich deine Kraft direkt auf das Bike. Davon profitierst du am meisten, wenn die Schuhe passen. Denn rutschst du beim Hochziehen aus den Schuhen, schmälert das den Effekt. Achte darauf, dass deine Ferse beim Treten fest im Schuh bleibt. Auch der restliche Fuss sollte vom Schuh gestützt sein. Es ist aber ein schmaler Grat, denn die Schuhe sollten auch nicht zu eng anliegen. Insbesondere bei langen Fahrten schmerzt sonst der Fuss.

Berücksichtige beim Kauf zudem, auf welchem Untergrund du hauptsächlich unterwegs bist. Denn wenn du dein Bike vielleicht auch mal über eine heikle Passage mit Wurzeln und Steinen schieben oder tragen musst, eignen sich Schuhe mit einem guten Profil. Wenn du hauptsächlich im Sattel bleibst, ist das weniger wichtig.

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