Switzerland Tourism / Nicole Schafer
Die passenden Schuhe zum Schlitteln, einen Helm, Handschuhe und noch einiges mehr ist nötig für eine warme und vor allem sicherere Fahrt mit dem Schlitten. Hier findest du die wichtigsten Tipps fürs Schlitteln.
Ob Davoser, Bob oder sonstige Schlitten: Mit dem Untersatz allein ist es noch nicht getan. Damit du beim Abfahrtswind nicht auskühlst und vor allem für mehr Sicherheit, ist die richtige Ausrüstung wichtig. Schlitteln mit Helm erhöht beispielsweise die Sicherheit stark. Unter anderem auch Spikes: Den Schlitten zu bremsen ist damit auch auf harten, eisigen Pisten besser möglich.
Bekleidung: Zieh dich warm an. Einen Schlitten den Hang hochziehen ist zwar anstrengend und kaum ohne Schwitzen möglich, hinunter kühlt dich aber der Fahrtwind schnell ab. Am besten kleidest du dich im Schichtenprinzip: Funktionsunterwäsche, gefütterte Hose, Fleecepullover, allenfalls Daunenjacke und abschliessend eine Hardshelljacke, damit du im Schneegestöber trocken bleibst.
Schlauchschal: Zieh einen Schlauchschal unter den Helm. Er wärmt Hals und Nacken. Und wenn du in einer Pause den Helm ausziehst, hält er dir als Mütze den Kopf warm.
Schuhe: Als Schuhe zum Schlitteln eignen sich Winterschuhe mit einer griffigen Sohle am besten. Sie sollten über den Knöchel reichen und dir damit Halt geben.
Wärmepads: Hand- und Zehenwärmer bleiben bis zu 12 beziehungsweise 6 Stunden warm. An eisig kalten Tagen sind sie auch bei dicken Socken und Handschuhen eine Wohltat.
Handschuhe: Deine Hände sollen trocken und warm bleiben, damit du dich gut auf dem Schlitten festhalten und steuern kannst. Trage deshalb isolierte, wasserdichte Handschuhe.
Thermosflasche: Wenn du weg von Bergrestaurants unterwegs bist, pack eine Thermosflasche mit warmem Tee oder Punsch ein. In einer Pause etwas Warmes zu trinken, wärmt angenehm und hebt die Laune. Wenn du Platz hast, pack noch einige Snacks ein.
Schlittle grundsätzlich nur auf ausgewiesenen Pisten oder dir bekannten Hängen. Regeln und Tipps für sicheres Schlitteln findest du hier.
Helm: Genauso wie beim Ski- oder Snowboardfahren gehört ein Helm auf den Kopf. Auch wenn du von deinem Schlittelkönnen überzeugt bist: Ein Helm hält Kopf und Ohren warm und schützt deinen Kopf im Notfall.
Spikes: Auf vereisten Pisten ist es auch mit guten Winterschuhen rutschig. Halt geben Spikes. Mit diesen lässt sich der Schlitten bremsen und lenken, auch auf eisigen Untergründen.
Protektoren: Insbesondere Rückenprotektoren sind beim Schlitteln wichtig. Vor allem bei einem Auffahrunfall schützen sie den Rücken.
Reflektierende Accessoires: Eine Leuchtweste oder aufgeklebte Reflektoren auf der Jacke machen dich für andere sichtbarer. Das ist insbesondere in der Dämmerung wichtig oder wenn du Abschnitte der Piste mit anderen Schneesportler:innen teilst.
Stirnlampe: Einige Schlittelpisten sind durchgehend beleuchtet, dann ist eine Stirnlampe nicht unbedingt nötig. In Waldabschnitten oder am Nachmittag, wenn es dämmert, sorgt eine Stirnlampe bei dir für eine bessere Sicht und von anderen wirst du besser gesehen.
Sonnenschutz: Die kalte Luft und der Fahrtwind trocknen die Haut beim Schlitteln aus. Zudem ist es auch im Winter wichtig, sich vor den Sonnenstrahlen zu schützen. Als Sonnencreme sind kleine Tuben praktisch, bei denen Creme für die Haut und Lippenpomade in einem kombiniert sind. Vergiss ebenfalls die Skibrille nicht.
Erste-Hilfe-Set: Auch wenn du vorsichtig unterwegs bist – ein Erste-Hilfe-Set gehört auf jedes Outdoor-Abenteuer. Schau unbedingt, ob das Set noch vollständig ist: Pflaster für kleine Schnitte, sterile Kompressen und Desinfektionsmittel sowie eine Rettungsdecke gehören mindestens dazu.
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