Letzte Tage: 30-70 % Rabatt auf ausgewählte Artikel.Zum Sale

«Leave no Trace» – Erklärung und Tipps

Eine Frau auf einem Trekking in der unberührten Natur.
Tamara
​​Marketing, Office Zürich​
© Fotos

Das Prinzip von «Leave no Trace», also keine Spuren zu hinterlassen, gilt bei jeder Outdoor-Aktivität. Folgend findest du eine Übersicht zu den 7 Prinzipien und Tipps, wie du diese draussen einfach befolgen kannst.

Das Prinzip «Leave no Trace», keine Spuren zu hinterlassen, zielt darauf ab, die Natur zu schützen. Das Offensichtlichste ist, seinen Abfall bei Outdoor-Aktivitäten mitzunehmen und bei der nächsten Gelegenheit in der Zivilisation zu entsorgen. Aber es gibt noch einiges mehr, dass sich zum Schutz von Vegetation und Tieren zu berücksichtigen lohnt.

Die sieben Prinzipien von «Leave no Trace»

Planung und Vorbereitung

Planung und Vorbereitung

Informiere dich über das Gebiet/die Region, in die dich deine Outdoor-Aktivität führt. So weisst du beispielsweise Bescheid über Wildruhezonen, Naturschutzgebiete und Schutzzonen für brütende Vögel.

Gehen und Campieren auf festen Untergründen

Gehen und Campieren auf festen Untergründen

Bleib überall auf markierten Wegen und vermeide Schäden an der Vegetation. Achte zudem darauf, den Weg nicht zu verbreiten – also besser hintereinander als nebeneinander hergehen. Falls du biwakierst, schlage dein Zelt auf festem Untergrund auf und halte dich an die weiteren Regeln fürs Biwakieren. Fürs Zelten sind Campingplätze besser als Wildzelten, weil du bestehende Infrastruktur nutzt.

Anders ist es, wenn dein Abenteuer dich an Orte ohne Wege und Campingplätze führt. Dann gilt: Das Zelt immer woanders aufschlagen, damit die Natur nicht zu stark belastet wird und sich schnell wieder erholt. Zudem gilt darauf zu achten, dass du keine Wege trampelst, um die Natur nicht zu zerstören.

Miete deine Ausrüstung bei Transa

Du planst ein Camping-Abenteuer und möchtest nicht alles dafür neu kaufen? Bei uns kannst du Ausrüstung wie Zelt, Schlafsack und Isomatte ganz einfach in all unseren Filialen mieten. Auch Kindertrage oder Bikepacking-Taschen kannst du bei uns ausleihen. Reserviere dir jetzt deine Ausrüstung auf Zeit.

Abfall korrekt entsorgen

Abfall korrekt entsorgen

Nimm allen Abfall mit, auch Apfelbitzgi, Bananenschalen und anderen organischen Abfall. Das gilt genauso bei Übernachtungen auf Hütten: Nimm die Verpackungen der Snacks und weiteren Abfall mit ins Tal. Die Hütten müssen den Abfall mit dem Helikopter ins Tal fliegen, bei dir im Rucksack geht das einfacher.

Zudem: Bei manchen Abenteuern lässt es sich nicht vermeiden, sein Geschäft in der Natur zu verrichten. Vergrabe deine Fäkalien und nimm das Toilettenpapier mit für den nächsten Abfall.

Für die eigene Hygiene oder das Abwaschen von Geschirr: Verwende biologisch abbaubare Seife und wasche dich und deine Ausrüstung nicht direkt im Wasser. Besser ist es, in einem Faltbecken oder einer Flasche etwas Wasser abzufüllen und ein paar Meter abseits zu waschen. So gelangt die Seife nicht direkt ins Wasser.

Natur erhalten

Natur erhalten

Nimm nichts aus der Natur mit, denn auch das verändert sie. Pflücke keine Blumen, packe keine Steine als Erinnerung ein und lass die Muscheln liegen.

Lagerfeuer vermeiden

Lagerfeuer vermeiden

Das Znacht auf dem Gaskocher im Licht einer Camping- oder Stirnlampe zubereiten, ist viel schonender für die Natur als das Kochen über dem Feuer. Ja, ein Feuer ist schön warm und gemütlich, aber es schädigt auch den Boden und die Organismen, die im Boden leben. Bis sich der Untergrund erholt, dauert es oft mehrere Jahre. Falls du trotzdem ein Feuer entzünden möchtest, achte auf folgendes:

  • Nutze bestehende Feuerstellen.

  • Halte das Feuer klein.

  • Achte darauf, dass alles komplett verbrannt und ausgelöscht ist, bevor du die Stelle verlässt.

Eine Frau draussen in der Natur, sie kocht mit einem Gaskocher.

Mit einem Campingkocher lässt es sich für die Natur schonender kochen als mit einem Feuer.

Foto © Noah Leimgruber
Wildtiere respektieren

Wildtiere respektieren

Wildtiere sind nicht an Menschen gewöhnt – und das soll auch so bleiben. Also auf keinen Fall anfassen und einen möglichst grossen Abstand zu den Tieren halten. Zudem nicht füttern: Menschliche Nahrung kann ihrer Gesundheit schaden und ihr natürliches Verhalten verändern. Achte deshalb bei Nahrung wie auch Abfall darauf, dass du sie gut verpackst und damit keine Wildtiere anlockst. Beim Wandern mit Hund: Diesen jederzeit unter Kontrolle haben, damit er keine Wildtiere aufschreckt.

Rücksicht nehmen

Rücksicht nehmen

Damit alle die Natur geniessen können, nimm Rücksicht auf deine Mitmenschen. Schreien und rufen nur im Notfall, Musik wenn dann nur über Kopfhörer.

Tipps: So gelingt «Leave no Trace»

«Leave no Trace» gelingt einfacher, wenn du es dir für draussen einfach machst. Das heisst unter anderem: Nur wirklich nötige Verpackungen mitnehmen, möglichst alle schon zuhause entsorgen. Bei längeren Touren hilft es, Essen in Mehrweg- oder Stoffbeutel umzufüllen. Dabei kannst du gleich pro Tag portionieren, damit du nicht zu viel mitträgst. Wenn du unterwegs einkaufen gehst, füllst du am besten direkt beim Geschäft alles um und entsorgst die Plastikverpackungen vor Ort.

Manches lässt sich nicht umfüllen und kleiner Abfall wie Kaugummis, Teebeutel und Verpackungsresten fallen immer an. Dafür lohnt es sich, ein Abfallsäckli mitzunehmen, das sich gut verschliessen und im Gepäck verstauen lässt.

Lose Teile wie Taschentücher gehen schnell verloren. Achte darauf, dass du Reissverschlüsse und Schnallen schliesst, bevor du weiterziehst. So bleibt nichts ungewollt zurück.

Du siehst unterwegs Abfall? Pack ihn ein und entsorge ihn im nächsten Abfalleimer. So hinterlässt du den Ort sauberer, als du ihn vorgefunden hast.

  • #Biwakieren

  • #Trekking

  • #Bikepacking

  • #Tourenvelo

  • #Veloreise

  • #Backpacking

  • #Fernreisen

  • #Nachhaltigkeit

Teile den Artikel«Leave no Trace» – Erklärung und Tipps

  • Kostenloser Versand ab CHF 99

    (Mit der TransaCard immer kostenlos)

  • Sicheres Bezahlen mit Twint, Kreditkarte und mehr.
  • 14-Tage Widerrufsrecht